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	<title>SunClass Radsport</title>
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	<description>Rennrad fahren im German Cycling Cup für die Erneuerbaren Energien</description>
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		<title>Nach dem Sturz – Swantje is back on track!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 13:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Team war geschockt, als wir im Sommer des vergangenen Jahres vom schweren Unfall unseres Teammitgliedes Swantje hören mussten. Schwere Klöße und flaues Gefühl im Bauch, als wir sie im Krankenhaus besucht haben. Und wie groß die Erleichterung, als sie uns mitteilen konnte, dass sie wieder genesen wird. Wir haben Swantje Anfang des Jahres zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Team war geschockt, als wir im Sommer des vergangenen Jahres vom schweren Unfall unseres Teammitgliedes Swantje hören mussten. Schwere Klöße und flaues Gefühl im Bauch, als wir sie im Krankenhaus besucht haben. Und wie groß die Erleichterung, als sie uns mitteilen konnte, dass sie wieder genesen wird.</p>
<p>Wir haben Swantje Anfang des Jahres zu einem Interview getroffen.</p>
<p><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2012/02/120216_blog_svantje_klein.jpg" rel="shadowbox[post-1872];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1886" title="120216_blog_svantje_klein" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2012/02/120216_blog_svantje_klein.jpg" alt="" width="600" height="590" /></a></p>
<p><strong><em>SunClass Cycling:</em></strong> Liebe Swantje. Erst einmal freuen wir uns, dass Du wieder auf dem Damm bist &#8211; und 2012 wieder für die Equipe antreten kannst. Wie fit fühlst Du Dich denn?</p>
<p><strong><em>Swantje:</em></strong> Nachdem mein Unfall jetzt schon etwa ein halbes Jahr zurückliegt, fühle ich mich wieder richtig gut. Ich stecke bereits voll in der Saisonvorbereitung, habe meine Grundlagenausdauer bereits gut entwickelt und freue mich aufs Trainingslager im März. Kurz: Ich fühl mich fit und freue mich schon riesig auf die neue Saison mit dem Sunclass-Team &#8211; vor allem der Dreiländergiro und das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring werden meine persönlichen Highlights 2012!</p>
<p><strong><em>SunClass Cycling:</em></strong> Ohne allzu sehr ins Detail zu gehen &#8211; was genau ist bei Deinem Unfall denn passiert?</p>
<p><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2012/02/120216_blog_svantje_redet.jpg" rel="shadowbox[post-1872];player=img;"><img class="size-full wp-image-1898 alignright" title="120216_blog_svantje_redet" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2012/02/120216_blog_svantje_redet.jpg" alt="" width="360" height="329" /></a></p>
<p><strong><em>Swantje:</em></strong> Ich bin beim Radtraining in einer kleinen Gruppe in einer eigentlich überschaubaren Verkehrssituationvon einem Autofahrer angefahren worden, der mich aus Unaufmerksamkeit übersehen hat. Dabei habe ich mir das Rückgrat gebrochen. Ich hatte verdammt viel Glück, dass das Rückenmark nicht verletzt worden ist. In zwei OPs gab es dann einige Schrauben in den Rücken und eine Wirbelprothese aus Titan. Nach gut zwei Wochen im Krankenhaus und vielen Stunden Krankengymnastik war ich dann im September wieder in der Lage, zu laufen und mich weitgehend normal zu bewegen. Ein paar Wochen später habe ich vorsichtig angefangen, wieder Rad zu fahren, aber erstmal nur Trekkingrad. Mittlerweile kann ich aber wieder fast alles machen, was ich vorher auch konnte. Rennrad mit der gestreckteren Sitzposition und der geringen Federung geht zum Glück mittlerweile auch wieder.</p>
<p><strong><em>SunClass Cycling:</em></strong> Wie fühlst Du dich, wenn Du an Rennsport, Rennen und das Risiko, das immer mitfährt, denkst?</p>
<p><strong><em>Swantje:</em></strong> Also, ich bin schon wirklich weniger unbefangen als zuvor.  Aber eigentlich versuche ich, nicht so viel darüber nachzudenken.  Leider schlägt mein Herz halt nicht für Ballett sondern für den Radsport. (Sie lacht) Zum Glück bin ich auch ein bisschen abergläubisch und denke, so viel Pech hat man nur einmal im Leben!</p>
<p><strong><em>SunClass Cycling:</em></strong> Hat sich Deine Einstellung zum Rennrad-Sport seit dem Unfall verändert? Deine Fahrweise oder Deine Art, diesen Sport auszuleben?</p>
<p><strong><em>Swantje:</em></strong> Ich war schon immer eine sehr umsichtige Fahrerin, bin selten größere Risiken eingegangen. Und tatsächlich fahre jetzt nach dem Unfall noch vorsichtiger als zuvor. Wenn ich in Gruppen unterwegs bin, dann  nur noch mit Sportlern, die ich kenne. Und ich fahre auch keine Straßenrennen mehr -  die Sturzgefahr in den großen, nervösen Pulks ist mir viel zu hoch. Ihr habt ja selbst im letzten Jahr auch immer wieder von vielen Stürzen im German Cycling Cup berichtet. Andererseits fühle ich mich auf dem Rad nach wie vor total wohl und bin bei meinen normalen Trainingsfahrten auch nicht ängstlich. Es ist schwer zu beschreiben.</p>
<p><strong><em>SunClass Cycling:</em></strong> Wie trainiert man sich &#8211; körperlich wie psychisch &#8211; nach einem solch schweren Unfall wieder auf ein möglichst hohes Leistungsniveau?</p>
<p><strong><em><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2012/02/120216_blog_svantje_rad.jpg" rel="shadowbox[post-1872];player=img;"><img class="size-full wp-image-1928 aligncenter" title="120216_blog_svantje_rad" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2012/02/120216_blog_svantje_rad.jpg" alt="" width="634" height="421" /></a></em></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>Swantje:</em></strong> Zunächst habe ich total früh schon wieder angefangen, mich zu bewegen und immer das getan, was gerade ging &#8211; körperlich und vom Kopf her. Anfangs hieß das dann viel zu schwimmen oder kurze Einheiten auf dem Ergomether abzuarbeiten. Aber nach einiger Zeit konnte ich dann schon wieder aufs Spinningrad umsteigen, bald auch schon wieder mit dem Trekkingrad &#8211; wegen der besseren Federung und der gemäßigten Sitzposition &#8211; draußen fahren. Außerdem habe ich von Anfang an regelmäßiges Krafttraining gemacht, vor allem natürlich zur Stärkung des Rückens. Zunächst ohne Gewichte, mittlerweile mit. Ich setze das Krafttraining auch weiterhin fort, schließlich will ich im Juni möglichst locker die Anstiege hochkommen! (Swantje fährt den Dreiländergiro für die Equipe SunCLass mit) Zurzeit trainiere ich, wie es der Jahrszeit entspricht, vor allem meine Grundlagenausdauer und achte auf hohe Trittfrequenzen, auch gemäßigte Kraftausdauerintervalle stehen schon auf dem Programm. Hier hilft mir mein Trainer sehr. Insgesamt arbeite ich gerade am Fundament für die kommende Saison, und das Training läuft sehr gut. Ich bin optimistisch, dass ich trotz der langen Pause 2012 wieder an meine gute Form aus dem letzten Jahr anknüpfen kann.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-solar.de/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1850" title="120206_Sponsor" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2012/01/120206_Sponsor.jpg" alt="" width="613" height="244" /></a></p>
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		<title>Ihr habt gewählt &#8211; PUNCHLINE is on its way</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 08:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten Euch gebeten, uns Vorschläge für den Namen unserer Rad am Ring-Dookumentation zu schicken &#8211; und später, aus den drei Favoriten Euren Supernamen auszuwählen. Die Frist ist abgelaufen, Danke für jedes Vote und hier ist er nun, der offizielle Name unseres ersten Equipe SunClass-Filmes: 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten Euch gebeten, uns Vorschläge für den Namen unserer Rad am Ring-Dookumentation zu schicken &#8211; und später, aus den drei Favoriten Euren Supernamen auszuwählen. Die Frist ist abgelaufen, Danke für jedes Vote und hier ist er nun, der offizielle Name unseres ersten Equipe SunClass-Filmes:</p>
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<p>Herzlichen Glückwunsch erst einmal an unseren Leser Lutger &#8211; Du hast ein original SunClass-Equipe-Trikot der Saison 2011 gewonnen. Stefan und Sven, die die beiden anderen Vorschläge, die in die engere Wahl gekommen sind, bekommen das &#8220;Retro-Trikot&#8221; der Saison 2010 &#8211; UND eine DVD des fertigen Filmes.</p>
<p>Timo Albrecht und sein Team sind noch fleißig in der Post-Production. Der Film wird wohl leider doch nicht bis Weihnachten fertig werden - Neben dem reinen Bildschnitt und der Ton-Bearbeitung stellt sich gerade die Auswahl der Begleitmusik als Herausforderung dar. Aber wer weiß &#8211; vielleicht sorgt der neue Name &#8220;Punchline&#8221; für die nötige Inspiration unserer Filmschaffenden. Und für Euch vielleicht genau die richtige Idee für die alljährliche Weihnachtsgeschenke-Wechselarie.</p>
<p>Seid gespannt!</p>
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		<title>Die Rennrad-Saison 2012 &#8211; SunClass with full force!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch steht der Rennkalender für die Equipe nicht komplett &#8211; wie die Teamleitung aber bekannt gibt, wird SunClass im nächsten Jahr vor allem bei internationalen Rennen antreten: Bereits jetzt sind Startplätze beim Gran Fondo New York gesichert. Hierzu Lars Reisberg, Fahrer der Equipe: &#8220;In der großartigsten Stadt der Welt vor einer solch atemberaubenden Kulisse wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch steht der Rennkalender für die Equipe nicht komplett &#8211; wie die Teamleitung aber bekannt gibt, wird SunClass im nächsten Jahr vor allem bei internationalen Rennen antreten: Bereits jetzt sind Startplätze beim Gran Fondo New York gesichert.</p>
<p>Hierzu Lars Reisberg, Fahrer der Equipe: &#8220;In der großartigsten Stadt der Welt vor einer solch atemberaubenden Kulisse wie der Skyline Manhattan anzutreten, wird sicherlich das Highlight werden &#8211; dass die Strecke mit 170 Kilometern und 4 schweren Anstiegen kein Sonntagsausflug wird, steht jetzt schon fest!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/11/SunClass_New_York.jpg" rel="shadowbox[post-1665];player=img;"><img class="size-full wp-image-1673  aligncenter" title="SunClass_New_York" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/11/SunClass_New_York.jpg" alt="" width="569" height="348" /></a></p>
<p>Ebenfalls gebucht sind Startplätze für 3 Fahrer beim Dreiländergiro in Österreich: &#8220;Italien ist für die Marke SunClass und unsere Solarmodule ein wichtiger Markt, &#8221; bestätigt Hauptsponsor Sten Richter, &#8220;weshalb wir gerade im Dreiländergiro eine schöne Möglichkeit sehen, diese Wichtigkeit zu dokumentieren.&#8221; Die Fahrer freuen sich vor allem auf den Passo dello Stelvio &#8211; oder Stilfser Joch genannt &#8211; den mit über 2.700 Metern höchsten Straßenpass Italiens und mithin einer der schwersten und atemberaubendsten Pässe der Welt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/11/Stelvio_SunClass.jpg" rel="shadowbox[post-1665];player=img;"><img class="size-full wp-image-1672  aligncenter" title="Stelvio_SunClass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/11/Stelvio_SunClass.jpg" alt="" width="568" height="473" /></a></p>
<p>Nicht fehlen darf im Kalender natürlich Rad am Ring auf der Nordschleife: &#8220;Wir haben noch eine Rechnung mit dieser Strecke offen!&#8221;, sagt Heiko Kromm mit einem Augenzwinkern. Dass das Zweierteam in 2011 hier zwiegespalten ob des eingefahrenen Ergebnisses ist, ist kein Geheimnis. &#8220;Wir treten nächstes Jahr mit drei Zweierteams an &#8211; und geben alles!&#8221;, verspricht er. Es wird mehr Platz in der Box geben, eine verdoppelte Betreueranzahl und eine generell verbesserte Vorbereitung: &#8220;Die Erfahrungen aus 2011 sind sehr wertvoll und hilfreich, um 2012 eine Bestleistung abzuliefern.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/11/RaR_Nordschleife.jpg" rel="shadowbox[post-1665];player=img;"><img class="size-full wp-image-1671  aligncenter" title="RaR_Nordschleife" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/11/RaR_Nordschleife.jpg" alt="" width="570" height="573" /></a></p>
<p>Schon jetzt freuen sich alle Teammitglieder auf das Comeback von Swantje, die sich nach ihrem schweren Trainingsunfall und einer langen Rekonvaleszenzphase wieder fit und stark fühlt. &#8220;Ich freue mich ganz besonders, wieder das SunClass-Trikot überstreifen und für die Equipe reintreten zu können &#8211; ich fühle mich fit und stark und kann es kaum erwarten, wieder richtig Gas geben zu können!&#8221;, sagt sie und lächelt &#8211; ganz so, als wäre nichts geschehen. (Ein ausführliches Interview mit Swantje folgt in Kürze.)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/11/SunClass_Radsport.jpg" rel="shadowbox[post-1665];player=img;"><img class="size-large wp-image-1674  aligncenter" title="SunClass_Radsport" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/11/SunClass_Radsport-1024x890.jpg" alt="" width="572" height="496" /></a></p>
<p>Es wird kaum bei nur drei Renneinsätzen bleiben &#8211; welche Leckerbissen noch auf die Fahrer der Equipe &#8211; und damit Euch Lesern unseres Blogs &#8211; bleiben, verraten wir, sobald es weitere spruchreife Buchungen gibt.</p>
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		<item>
		<title>SunClass Radsport 2012 &#8211; Ein Interview mit unserem Hauptsponsor SunClass</title>
		<link>http://www.sunclass-radsport.de/index.php/2011/10/26/sunclass-radsport-2012-ein-interview-mit-unserem-hauptsponsor-sunclass/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 16:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Equipe SunClass würde es nicht ohne das Engagement des Hauptsponsors geben. Jetzt, wo die aktive Saison vorbei ist, haben wir Zeit gefunden, uns mit dem Geschäftsführer der SHG GmbH, Sten Richter, zu treffen, um ihm einige Fragen zu Radsport, Solarmodulen und seinen Gründen für das Engagement im Rennradsport zu fragen. Herr Richter, erst einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Equipe SunClass würde es nicht ohne das Engagement des Hauptsponsors geben. Jetzt, wo die aktive Saison vorbei ist, haben wir Zeit gefunden, uns mit dem Geschäftsführer der SHG GmbH, Sten Richter, zu treffen, um ihm einige Fragen zu Radsport, Solarmodulen und seinen Gründen für das Engagement im Rennradsport zu fragen.</p>
<p><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Radsport_Sponsoring.jpg" rel="shadowbox[post-1634];player=img;"><img class="aligncenter size-large wp-image-1640" title="SunClass_Radsport_Sponsoring" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Radsport_Sponsoring-1024x631.jpg" alt="" width="570" height="351" /></a></p>
<p><em>Herr Richter, erst einmal herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen zweiten Saison Ihres Radsport-Teams. Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf, wenn Sie an das Team denken?</em></p>
<p>Nun,  zunächst gebührt der Glückwunsch ja den Fahrerinnen und Fahrern,  schließlich haben die sich durch die harten Kilometer gekämpft. Aber  wenn ich an das Team denke, so  freut es mich einfach sehr, dass wir die Marke SunClass im Fahrerfeld  etablieren konnten – und das nun schon im zweiten Jahr. Immer wenn ich  die schicken Trikots im Solarzellen-Design mit unserem Logo sehe, bin  ich sehr stolz.</p>
<p><em>Was hat Sie als Unternehmer dazu bewogen, in ein Rennrad-Team zu investieren?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: left;">Für  unsere Firma und SunClass war 2010 ein Schlüsseljahr: Wir mussten eine  Entscheidung treffen, wie wir mit dem – natürlich begrenzten –  Werbebudget umgehen wollen. Mir war dabei von Anfang an am wichtigsten,  dass jedwede Werbemaßnahme die Eigenschaften unserer Produkte  widerspiegeln musste. Unsere<a href="http://www.sunclass-solar.de/" target="_blank"> Solarmodule sind Hochleistungsmodule</a> von  bester Qualität. Und diese Kernwerte – Höchstleistung, Verlässlichkeit  und Ausdauer – können durch sportliche Leistungen sehr gut unterstrichen  und transportiert werden. Nach unserer ersten Rennrad-Aktion 2010 bei  den Cyclassics mit dem angeblichen<a href="../index.php/energydenim/" target="_blank"> revolutionären Solar-Trikot-Stoff </a>und dem super Feedback bot es sich einfach an, mit dem Team weiterzumachen.</p>
<p><em>Welche Ziele geben Sie als Sponsor vor?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Ich halte mich weitgehend aus den taktischen Planungen des Teams heraus. Es ist eher so,  dass das Team seine Möglichkeiten auslotet, sich selbst Ziele setzt,  diese dann mit uns bespricht und wir ausloten, wie wir das Team  unterstützen können. Aber es gibt keine Vorgaben, was Siege oder  dergleichen angeht: Die Equipe SunClass ist ein Jedermann-Team und wenn  die Jungs ihr bestes geben, ist das schon Sieg genug.</p>
<p><em>Wie verfolgen Sie die Renneinsätze?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Ich  erfahre eigentlich auch nur hinterher – wenn ich den Blog lese – wie es  gelaufen ist. Das lese ich natürlich sehr aufmerksam und gespannt.  Dabei fasziniert mich immer wieder, wie professionell es da anscheinend  bei den Jedermännern zugeht und wie hart der Kampf um die Sekunden dann  am Ende doch ist. Beim Lesen könnte man meinen, man sei bei den Profis.</p>
<p><em>Bekommen Sie Rückmeldungen von Ihren Kunden, was Ihr Engagement im Sport angeht?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Ja,  natürlich! Wir bekommen Emails wenn das Team wieder ein Rennen  absolviert hat und freuen uns über zahlreiche Zusprüche unserer Kunden  die sich mit uns für das Team begeistern.</p>
<p><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Sponsoring.jpg" rel="shadowbox[post-1634];player=img;"><img class="aligncenter size-large wp-image-1641" title="SunClass_Sponsoring" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Sponsoring-1024x707.jpg" alt="" width="570" height="393" /></a></p>
<p><em>Also funktioniert es. Was ist Ihr Lieblingsmoment der Rennrad-Equipe 2011?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Ich fand und finde auch immer noch das <a href="../index.php/2011/08/31/24-stunden-in-der-grunen-holle-equipe-sunclass-bei-rad-am-ring/" target="_blank">24-Stunden-Rennen am Nürburgring</a> am  spannendsten. Es ist mir kaum vorstellbar, alleine 24 Stunden lang  Rennrad zu fahren. Dann aber auf diesem, wohl sehr harten Kurs mit den  Steigungen Bergen, das fand ich richtig interessant zu lesen.</p>
<p><em>Es wird hierzu ja auch einen Dokumentarfilm geben …</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>…  oh ja, darauf freue ich mich ganz besonders! Timo Albrecht ist ein sehr  talentierter junger Filmemacher, der schon den Film über die Produktion  unserer <a href="http://www.sunclass-solar.de/m1/die-solarmodule/made-in-germany.html" target="_blank">SunClass-Solarmodule „Made in Germany“</a> gedreht hat. Ich bin schon sehr gespannt, wie der Rad-am-Ring-Film aussehen wird. Selbst beim <a href="../index.php/2011/10/18/unsere-doku-euer-titel-votet-jetzt/" target="_blank">Voting meine Stimme abgegeben</a> habe ich noch nicht – aber das hole ich gleich mal nach …</p>
<p><em>Platz 23 in der Gesamtwertung des German Cycling Cup – für SunClass ein Erfolg.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Ja  sicher, bei 399 angemeldeten Teams ist das ein ganz toller Erfolg! Ich  weiß noch Anfang 2011, als sie meinten, dass die Top 50 richtig klasse  wären – und nun das. Es freut mich sehr für alle, dass sie eine solch  tolle Platzierung hinbekommen haben.</p>
<p><em>SunClass Radsport im nächsten Jahr – wird es weiter gehen?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Sicher  machen wir weiter! Mehr will ich noch nicht verraten, aber das Team  wird weiter Rennen fahren und die Solar-Trikots im Feld präsentieren. So  wie ich das sehe, haben wir noch eine Rechnung mit dem Nürburgring  offen und einige weitere, sehr interessante Events im Auge. Da will ich  noch nicht zu viel verraten, aber ich bin mir sicher, wie werden in der  nächsten Saison einige spannende Aktionen starten.</p>
<p><em>Fahren Sie selbst Rennrad, vielleicht auch mal mit dem Team zusammen?</em></p>
<p>(schmunzelt)  Nein, das überlasse ich mal lieber den Jungs. Ich fahre sehr gern  Mountainbike und Crossbike, dann aber eher auf Strecken und  Streckenlängen, die man Sonntagnachmittags abradeln kann – die Sättel  der Rennräder sehen auch nicht wirklich nach bequemer Ausfahrt aus. Das  sollen mal lieber die Jungs machen.</p>
<p><em>Herr Richter, vielen Dank für das Gespräch – und vielen Dank für Ihr Engagement im Sport!</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Sehr gern, ich habe zu danken.</p>
<p><a href="http://www.sunclass-solar.de" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-304" title="teaser_sunclass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2010/07/teaser_sunclass.jpg" alt="" width="633" height="136" /></a></p>
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	<thumb></thumb><enclosure url="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Radsport_Sponsoring-150x150.jpg" length="7953" type="image/jpg" />	</item>
		<item>
		<title>Unsere Doku &#8211; Euer Titel. Votet jetzt!</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 08:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten Euch vor ein paar Wochen gebeten, uns Vorschläge für den Titel unserer Rennrad-Doku über den Einsatz unseres 2er-Teams beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und der legendären Nordschleife zu schicken. Danke erst einmal für alle Einsendungen! Wir haben nun im Team und mit unserem Sponsor &#8211; SunClass Solarmodule &#8211; die drei besten Titel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten Euch vor ein paar Wochen gebeten, uns Vorschläge für den Titel unserer Rennrad-Doku über den Einsatz unseres 2er-Teams beim diesjährigen <a href="http://www.sunclass-radsport.de/index.php/2011/08/31/24-stunden-in-der-grunen-holle-equipe-sunclass-bei-rad-am-ring/" target="_self">24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring</a> und der legendären Nordschleife zu schicken.</p>
<p>Danke erst einmal für alle Einsendungen!</p>
<p>Wir haben nun im Team und mit unserem Sponsor &#8211; SunClass Solarmodule &#8211; die drei besten Titel herausgesucht, die unserer Meinung super zu dem Film passen würden.</p>
<p>Nun ist es an Euch, noch einmal abzustimmen, welcher der drei Favoriten es wird:</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p>Dank schon einmal an Sven aus Hamburg, Stefan aus Berlin und Lutger (aus München?) für Eure Einsendungen. Ihr habt in jedem Fall ein Trikot der Equipe SunClass gewonnen. Einer von Euch wird sich nun noch über eine DVD freuen dürfen.</p>
<p>Wann wird die Doku fertig sein?</p>
<p>Timo Albrecht, der Produzent des Filmes, wird alles versuchen, die Post-Production bis zur Weihnachtszeit abzuschließen. Am 6.10. haben sich die Hauptakteure noch einmal zu einem Nachdreh getroffen. Interviews, eine komplette Runde Nordschleife samt Audio-Kommentar und Opener-Szenen sind so auf den Festplatten festgehalten worden.</p>
<p><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Timo_Albrecht.jpg" rel="shadowbox[post-1591];player=img;"><img class="aligncenter size-large wp-image-1628" title="Timo_Albrecht" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Timo_Albrecht-1024x768.jpg" alt="" width="570" height="427" /></a></p>
<p>&#8220;Ein solches Doku-Projekt ist nicht zu unterschätzen&#8221;, gibt Timo Einblick in seine Arbeit: &#8220;Allein die Aufnahmen, die wir während des Rennens gemacht haben, sind mehr als 9 Stunden Rohmaterial. Nicht zu vergessen sind die Ton-Samples, die ich neben und auf der Strecke machen konnte: Diese faszinierenden Geräusche von hunderten Freiläufen. Beeindruckend, vor allem in der Nacht.&#8221;</p>
<p>Hieraus, so kann sich der Filmemacher vorstellen, könnten interessante Sounds zur Audio-Untermalung entstehen. Viel zu tun also.</p>
<p><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Rad_am_Ring_Doku.jpg" rel="shadowbox[post-1591];player=img;"><img class="aligncenter size-large wp-image-1629" title="Rad_am_Ring_Doku" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Rad_am_Ring_Doku-1024x505.jpg" alt="" width="570" height="281" /></a></p>
<p>Hinzu kommen jetzt noch jeweils zwei einstündige Interviews mit den Fahrern Heiko und Lars sowie zwei, drei Stunden Füllmaterial mit Trainings-Situationen in und um Hamburg für die Opener-Sequenz des Filmes. &#8220;Auch wenn es sich bei der Rad am Ring-Doku um eine unverfälschte Dokumentation handelt, war es mir wichtig, einige Filmseuqenzen quasi gestellt zu drehen, da ich ja beim Training und der Vorbereitung der Beiden nicht dabei war.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Postpro.jpg" rel="shadowbox[post-1591];player=img;"><img class="aligncenter size-large wp-image-1630" title="SunClass_Postpro" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Postpro-1024x736.jpg" alt="" width="571" height="410" /></a></p>
<p>Das Team SunClass freut sich schon auf die Premiere des Filmes &#8211; und darauf, welcher der drei Namensvorschläge nun das Rennen machen wird. &#8220;Ich habe natürlich meinen Favoriten &#8211; aber da halte ich mich bedeckt.&#8221;, sagt Heiko, &#8220;Schließlich sollen die Rennradsport-Interessierten entscheiden, wie der Film heißen wird.&#8221;</p>
<p>Also: Mitvoten und Euren Freunden Bescheid sagen!</p>
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	<thumb></thumb><enclosure url="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Timo_Albrecht-150x150.jpg" length="11960" type="image/jpg" />	</item>
		<item>
		<title>Der Münsterland.Giro 2011 &#8211; Endspurt für die Teamwertung.</title>
		<link>http://www.sunclass-radsport.de/index.php/2011/10/06/der-munsterland-giro-2011-endspurt-fur-die-teamwertung/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 12:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Traditionell ist der Tag der Deutschen Einheit nicht nur dem Feiern und der Freude ob eines geeinten Deutschlands sondern auch dem Münsterland.Giro vorbehalten. Der Tag dämmert &#8211; die Equipe SunClass ist bereit. Die Fahrradhauptstadt Deutschlands bereitet alljährlich den Rennradlern aus ganz Deutschland (und zunehmend auch dem Ausland) ein Radsportfest allererster Sahne. Immerhin ist der Giro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Traditionell ist der Tag der Deutschen Einheit nicht nur dem Feiern und der Freude ob eines geeinten Deutschlands sondern auch dem Münsterland.Giro vorbehalten. Der Tag dämmert &#8211; die Equipe SunClass ist bereit.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/01_Nebel.jpg" rel="shadowbox[post-1595];player=img;"><img class="size-large wp-image-1598  aligncenter" title="01_Nebel" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/01_Nebel-1024x507.jpg" alt="" width="570" height="281" /></a></p>
<p>Die Fahrradhauptstadt Deutschlands bereitet alljährlich den Rennradlern aus ganz Deutschland (und zunehmend auch dem Ausland) ein Radsportfest allererster Sahne. Immerhin ist der Giro nach den Cyclassics in Hamburg und dem Velothon in Berlin das drittgrößte Rennrad-Event Deutschlands.</p>
<p>Wie auch schon <a href="http://www.sunclass-radsport.de/index.php/2010/10/06/die-ergebnisse-des-munsterland-giro-2010/" target="_self">2010</a> können sich die knapp 5.000 Teilnehmer über Bilderbuchwetter freuen. Die Equipe SunClass wartet zum Saisonabschluss mit einer 5-köpfigen Mannschaft auf: An den Start für die 140 Kilometer-Runde gehen Heiko, Florian, Jan, Lars und unsere Kerstin.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Kerstin_SunClass.jpg" rel="shadowbox[post-1595];player=img;"><img class="size-large wp-image-1602  aligncenter" title="Kerstin_SunClass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Kerstin_SunClass-843x1024.jpg" alt="" width="571" height="694" /></a></p>
<p>&#8220;Der Münsterlandgiro ist immer ein sehr hartes Rennen.&#8221;, sagt Lars im Vorfeld. &#8220;Allein die Streckenlänge von 140 Kilometern &#8211; die ja in Rennhärte absolviert werden &#8211; gehen dermaßen in die Beine, dass man schon auf einem Top-Leistungsniveau sein muss, um hier vorne mitmischen zu können.&#8221; Für die Equipe, die schon 7 Rennen in den Beinen hat, eine harte, aber durchaus lösbare Aufgabe.</p>
<p>Der Veranstalter stellte den diesjährigen Giro unter das Motto &#8220;Wir gehen steil&#8221; und bereitete allein 4 Bergwertungen und 7 klassifizierte Anstiege vor. &#8220;Die Schwierigkeit der Strecke bestand in der langen, sehr flachen An- und Abfahrt in die Berge.&#8221;, bestätigt Heiko die Analyse: &#8220;Je nachdem, wie dann noch der Wind stehen würde, haben wir hier die Hauptschwierigkeiten gesehen.&#8221;</p>
<p>Die Teamtaktik allerdings stand von vorneherein fest: &#8220;Wir wollten als Team geschlossen für Kerstin fahren. Sie weit nach vorn in die Punkte für die Teamwertung zu bekommen, hatte oberste Priorität&#8221;, bestätigt Florian den Plan.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/02_Start_Munsterlandgiro.jpg" rel="shadowbox[post-1595];player=img;"><img class="size-large wp-image-1599  aligncenter" title="02_Start_Munsterlandgiro" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/02_Start_Munsterlandgiro-1024x575.jpg" alt="" width="574" height="322" /></a></p>
<p>Wie auch im letzten Jahr ist es mit 9 Grad sehr frisch am Start. Die Schwierigkeit: Es war dichter Nebel aufgezogen. &#8220;Wie erwartet war das Tempo von Anfang an sehr hoch. Im Nebel sind aber die Brillengläser sofort beschlagen und mit Reif bedeckt gewesen.&#8221;, erzählt Kerstin. &#8220;Es war sehr gefährlich, bei dem hohen Tempo und den Sichtbehinderungen genau die Abstände einzuschätzen.&#8221; Auf den ersten 30 Kilometern zählen die Fahrer allein 5 Stürze.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Munsterlandgiro.jpg" rel="shadowbox[post-1595];player=img;"><img class="size-large wp-image-1603  aligncenter" title="Munsterlandgiro" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Munsterlandgiro-1024x575.jpg" alt="" width="570" height="320" /></a></p>
<p>&#8220;Das Feld wurde schnell auseinander gerissen.&#8221;, erzählt Lars. &#8220;Was uns egal war, denn Kerstin hat das Tempo vorgegeben.&#8221; Die drei Männer setzen sich vor und neben die Dame, beschützen sie vor Wind und allzu ambitioniert fahrenden Rennradlern. &#8220;Das hat richtig Spaß gebracht!&#8221;, sagt Florian später: &#8220;Sonst fahren wir immer volles Rohr und ganz vorn, dieses mal &#8211; etwas langsamer &#8211; aber für ein Teammitglied die Pace zu machen, Löcher zuzufahren und sich um sie zu kümmern, war eine ganz neue Erfahrung, die richtig Spaß gebracht hat!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Rennrad_Team.jpg" rel="shadowbox[post-1595];player=img;"><img class="size-large wp-image-1610  aligncenter" title="SunClass_Rennrad_Team" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Rennrad_Team-1024x575.jpg" alt="" width="572" height="321" /></a></p>
<p>Nach knapp 50 Kilometern erreicht die Gruppe dann die erste Bergwertung &#8211; bei Lienen geht es die einzigen Serpentinen des Münsterlandes hinauf. &#8220;Ich fand die Anstiege nicht sehr hart, da sind wir anderes gewohnt, aber sie waren landschaftlich sehr reizvoll.&#8221;, erzählt Lars, der die Anstiege nutzt, um sich am Berg kleine Duelle zu liefern: &#8220;Es gab in unserer etwa 50 Fahrer großen Gruppe zwei, drei Bergflöhe &#8211; in den Rampen sind wir dann immer raus und vorgefahren und haben geschaut, wer als Erster oben ist. Oben wurde dann natürlich gewartet.&#8221;</p>
<p>Die Berge im Tecklenburger Land meistert die Gruppe fast unbeschadet. Kerstin muss allerdings Federn lassen: &#8220;Ich fühlte meine Kräfte schwinden. Auch wurde unsere Gruppe selbst immer mehr dezimiert. Die kurzen, aber sehr schnellen Zwischenstücke der Berwertungen haben dafür gesorgt, dass wir nach dem letzten Berg fast alleine fahren mussten.&#8221;</p>
<p>Und da passiert es dann: Lars und Heiko werden von Florian und Kerstin getrennt.</p>
<p>&#8220;Bei einer kleinen Welle, die noch dazu durchsetzt mit Kurven war, aus denen das Peloton immer sehr hart beschleunigt, fuhr ein Teil unserer Gruppe davon&#8221;, beginnt Heiko: &#8220;Ich begann sofort, das Loch zuzufahren &#8211; im Augenwinkel sah ich, dass Lars hinter mir war.&#8221; Doch der war weiter weg, als gedacht: &#8220;Bei einem Loch hat man &#8211; bei diesem Speed &#8211; nur ein Fenster von maximal 100 Metern. Alles, was weiter weg ist, wird meist wegfahren. Also bin ich an Kerstin vorbei und habe begonnen, sie mitreißend, das Loch zu Heiko zu stopfen.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Teamwork.jpg" rel="shadowbox[post-1595];player=img;"><img class="size-large wp-image-1611  aligncenter" title="SunClass_Teamwork" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Teamwork-1024x685.jpg" alt="" width="570" height="381" /></a></p>
<p>Anstelle Kerstins hängt sich dann aber ein anderer Fahrer in Lars´ Windschatten. &#8220;Ich musste mich richtig verausgaben, habe immer nur wenige Meter gut gemacht und blieb so sehr viel länger im Wind, ale gehofft. Es war sauhart!&#8221;, erzählt Lars. &#8220;Ich konnte immer nur unter meinen Ellenbogen hindurch schielen. Als ich dann knapp hinter mir ein Vorderrad sah, nahm ich an, es wäre Kerstins.&#8221; Ein fataler Irrtum. Lars erreicht nach hartem Sprint im Wind die Gruppe, kann zu Heiko aufschließen und versteckt sich sofort im Windschatten des kleinen Feldes. Dass er nicht Kerstin, sondern jemand anderes rangefahren hat, bemerkt er zunächst nicht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Sunclass_Radsport.jpg" rel="shadowbox[post-1595];player=img;"><img class="size-large wp-image-1608  aligncenter" title="Sunclass_Radsport" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Sunclass_Radsport-1024x636.jpg" alt="" width="569" height="353" /></a></p>
<p>Es folgen kurvenreiche Passagen, erst 10, 12 km nach der Aktion fällt Heiko auf, dass Kerstin und Florian weg sind. &#8220;Ich habe zu Lars, der mitten im Feld fuhr, gerufen, wo die beiden sind. Der schaute sich um und zuckte mit den Schultern &#8211; Hinten! &#8211; rief er.&#8221; Heiko lässt sich zurückfallen. Lars nicht. &#8220;Mich hat die Zufahraktion so ziemlich alle Extrakörner gekostet, die ich noch so zu verschießen hatte.&#8221;, erklärt Lars seinen Ausfall: &#8220;Ab da an wusste ich, dass ich nur noch im Windschatten würde überleben können. Mich ebenfalls zurückfallen zu lassen hätte dem Team nichts genützt: Führungsarbeit für Kerstin war bei mir nicht mehr drin.&#8221;</p>
<p>Eine Entscheidung, die ihm durchaus Kritik nach dem Rennen einbringen wird.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Rennrad.jpg" rel="shadowbox[post-1595];player=img;"><img class="size-large wp-image-1609  aligncenter" title="SunClass_Rennrad" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/SunClass_Rennrad-877x1024.jpg" alt="" width="569" height="663" /></a></p>
<p>Florian fluchte unterdessen: &#8220;Auf einmal waren die beiden weg und ich war mit drei Damen und Kerstin alleine!&#8221; Florian muss die 15 Kilometer allein im Wind stehen, zieht das kleine Feld so gut er kann. Erst später taucht Heiko auf und kann sich mit einspannen. &#8220;Dass Lars nicht da war, war natürlich bitter, aber was solls, wir mussten halt weitermachen.&#8221;</p>
<p>Die letzten 50 Kilometer ab Ibbenbüren geht es wieder flach zurück nach Münster. &#8220;Wie befürchtet hatten wir einen starken Gegenwind, der uns auf 35, 32, manchmal auch nur 28 km/h runterbermste.&#8221;, erzählt Lars. &#8220;Selbst in meiner relativ großen Gruppe wollte oder konnte keiner mehr die Pace machen und so war die letzte Stunde des Rennens eher ein Ausrollen &#8211; alle haben nur die Ziellinie herbei gesehnt. Viel Taktik war da nicht mehr. Eher der Kampf ums nackte Überleben.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Heiko.jpg" rel="shadowbox[post-1595];player=img;"><img class="size-large wp-image-1600  aligncenter" title="Heiko" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Heiko-1024x770.jpg" alt="" width="570" height="428" /></a></p>
<p>Nicht anders knappe 10 Minuten hinter Lars. Heiko und Flow stemmen sich mit allen Kräften gegen die Böen, Kerstin gibt alles. &#8220;Es war ein unglaubliches Gefühl, die Jungs da vorn haben sich so für mich abgeracktert, ein Wahnsinnsbild!&#8221;, schwärmt sie nach dem Rennen. &#8220;Sie haben mir Windschatten gegeben, sich dabei blind verstanden und sind einfach nur super gefahren! Das baut natürlich mental dermaßen auf, dass man sich zusammen reißt und doch nochmal reinhaut &#8211; obwohl eigentlich schon gar nichts mehr geht.&#8221;</p>
<p>Lars überquert nach 3:57 Stunden die Ziellinie, die drei Teammitglieder nach 7 Minuten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Sunclass_Ziel.jpg" rel="shadowbox[post-1595];player=img;"><img class="size-large wp-image-1612  aligncenter" title="Sunclass_Ziel" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Sunclass_Ziel-1024x628.jpg" alt="" width="573" height="351" /></a></p>
<p>&#8220;Wir waren so ausgelaugt, wie schon lange nicht mehr!&#8221;, konstatiert Heiko nach dem Rennen. &#8220;Die letzten Kilometer haben einfach den letzten Saft aus den Waden gezogen. Schade, dass es nicht so geklappt hat, wie gedacht.&#8221; Kerstin finished zwar auf einem fantastischen 12ten Rang (aller Damen!) und bringt damit wertvolle Punkte, diese aber werden nicht ausreichen, um die Platzierung im German Cycling Cup zu halten, geschweige denn zu verbessern: &#8220;Dass wir am Ende sogar noch einen Platz abgerutscht sind, tut wirklich weh&#8221;, beschreibt Heiko seine anfängliche Enttäuschung. &#8220;Da reibt man sich buchstäblich den Hintern auf, und es bringt dann doch nichts!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Heiko_Ziel.jpg" rel="shadowbox[post-1595];player=img;"><img class="size-large wp-image-1601  aligncenter" title="Heiko_Ziel" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Heiko_Ziel-1024x657.jpg" alt="" width="571" height="366" /></a></p>
<p>Und es stimmt, als auf der Website des German Cycling Cups die Endergebnisse veröffentlicht werden: Die Equipe SunClass konnte ihren 22ten Rang der Teamwertung nicht halten. Mit 20 Punkten Rückstand auf das Team Kronos müssen sich die Hamburg nun mit Rang 23 begnügen.</p>
<p>Doch Lars formuliert es so: &#8220;Am Anfang des Jahres haben wir auf die Top 50 spekuliert. Im Laufe der Zeit setzten wir uns die Top 30 als Ziel &#8211; und wussten, dass das hart werden würde. Nun auf Rang 23 den Cup zu beenden &#8211; obwohl wir nur in Minimalbesetzung mit 4 Mann gefahren sind (andere Teams gehen mit 7 Mann an den Start, können ganz anders agieren) und obwohl wir nur die Minimalanzahl der Rennen gefahren sind, wobei eines sogar komplett nicht gewertet wurde &#8230; ehrlich: Rang 23 ist Spitzenklasse!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Pasta_SunClass.jpg" rel="shadowbox[post-1595];player=img;"><img class="size-large wp-image-1605  aligncenter" title="Pasta_SunClass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/10/Pasta_SunClass-1024x530.jpg" alt="" width="572" height="296" /></a></p>
<p>So verabschiedet sich die Equipe SunClass ein zweites Mal aus Münster &#8211; und wird die Stadt wie schon 2010 mit einem äußerst harten, aber sehr schönen Rennen in Erinnerung behalten.</p>
<p>P.S. &#8211; Was aus Jan geworden ist, erfahrt Ihr in einem der nächsten Blog-Posts.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><em> </em><a href="´http://www.sunclass-radsport.de/index.php/2011/09/01/mitmachen-gewinnen-2/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1447" title="T-Shirt_gewinnspiel_klein" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/T-Shirt_gewinnspiel_klein.jpg" alt="" width="613" height="230" /></a></p>
<p><a href="http://www.sunclass-solar.de" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-304" title="teaser_sunclass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2010/07/teaser_sunclass.jpg" alt="" width="633" height="136" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Rothaus RiderMan 2011 &#8211; Stimmen aus dem Team</title>
		<link>http://www.sunclass-radsport.de/index.php/2011/09/27/rothaus-riderman-2011-stimmen-aus-dem-team/</link>
		<comments>http://www.sunclass-radsport.de/index.php/2011/09/27/rothaus-riderman-2011-stimmen-aus-dem-team/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 13:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun sind schon wieder zwei Wochen vergangen, seit dem die Equipe SunClass beim Rothaus RiderMan 2011 an den Start gegangen ist. Und nur noch wenige Tage bis zum Saisonabschluss in Münster. Wir fragen die 4 Rennfahrer, welche Eindrücke sie vom RiderMan mit nach Hause nehmen. Anfangen darf die strahlende Dritte der AK &#8220;Riderwomen&#8221;-Wertung, unsere Ines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun sind schon wieder zwei Wochen vergangen, seit dem die Equipe SunClass beim Rothaus RiderMan 2011 an den Start gegangen ist. Und nur noch wenige Tage bis zum Saisonabschluss in Münster.</p>
<p>Wir fragen die 4 Rennfahrer, welche Eindrücke sie vom RiderMan mit nach Hause nehmen. Anfangen darf die strahlende Dritte der AK &#8220;Riderwomen&#8221;-Wertung, unsere Ines Hinrichs.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/00_Ines_Hinrichs.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1529  aligncenter" title="00_Ines_Hinrichs" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/00_Ines_Hinrichs-768x1024.jpg" alt="" width="570" height="730" /></a></p>
<p>&#8220;Noch immer bin ich superstolz auf unsere Leistung in Bad Dürrheim &#8211; und ich kann mich auch noch immer freuen wie eine Schneekönigin über meine Platzierung. Das war wirklich ein tolles Gefühl, dort im Saal vor all den Rennradfahrern auf die Bühne zu gehen und beklatscht zu werden. Fast schon ein bisschen peinlich: Immerhin hätten ja auch die Jungs mit aufs Podest müssen!&#8221;, sagt die Fahrerin, die für die ausgefallene Swantje spontan mit an den Start gegangen ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/01_Ines_Einzelzeitfahren.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1530  aligncenter" title="01_Ines_Einzelzeitfahren" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/01_Ines_Einzelzeitfahren-1024x711.jpg" alt="" width="571" height="396" /></a></p>
<p>Das Einzelzeitfahren hat Ines so in Erinnerung: &#8220;Ich kenne aus meiner eigentlich Radsportkarriere beim Lizenzteam Flussfisch Berger &amp; Römer die Rampenstarts ja schon, hatte deshalb weniger Bammel vor den 3 Metern schiefe Ebene, wie die Jungs.&#8221; Sie grinst. &#8220;Aber es ist immer wieder ein toller Moment, wenn du da oben stehst, alles nur auf dich schaut und der Ansager deinen Namen sagt. Heiko, Nico und Lars haben derweil genau gegenüber dermaßen Applaus geklatscht, dass der Ansager sogar eine SunClass-Laola-Welle ausgelöst hatte &#8211; das pusht dann natürlich umso mehr!&#8221;</p>
<p>Ines bestreitet die 16 Kilometer Einzelzeitfahren auf dem guten 10ten Platz der Damenwertung: Im Mittelfeld.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/02_Ines_EZF.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1531  aligncenter" title="02_Ines_EZF" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/02_Ines_EZF-1024x745.jpg" alt="" width="570" height="414" /></a></p>
<p>&#8220;Unterwegs habe ich kaum nachgedacht. Ich kannte die Strecke ja schon vom Vormittag her, als wir sie inspiziert hatten, und wusste genau, wann ich wo wie zu fahren hatte. Ich kannte den steilen Anstieg am Anfang, wusste um den Gegenwind, der mir auf der anderen Seite entgegen schlug und die Engstelle bei der Wendemarke.&#8221; sagt sie und denkt kurz nach: &#8220;Zum Glück habe ich nicht so viel nachgedacht &#8211; denn wenn ich mir immer wieder vor Augen geführt hätte, wie sehr ein Zeitfahren weh tut, wäre ich wohl vielleicht sogar anders gefahren.&#8221;</p>
<p>Ines schießt über die Ziellinie und kann stolz sein: Sie hat alles gegeben!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/03_Ines_Hinrichs_SunClass.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1532  aligncenter" title="03_Ines_Hinrichs_SunClass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/03_Ines_Hinrichs_SunClass-1024x683.jpg" alt="" width="572" height="381" /></a></p>
<p>Am zweiten Tag steht das erste von zwei Straßenrennen an. Wie konnte sich Ines vorbereiten?</p>
<p>&#8220;Die Lizenzrennen sind bei uns meist sehr viel kürzer. Meine Spezialität sind Rundkurse, gern mit viel Pflasterstein, und kurze, knackige Runden. Deshalb war ich etwas skeptisch, als wir unter Applaus der Schaulustigen am Samstag ins erste Straßenrennen sind. Ich habe ja nicht so viel Erfahrungen mit großen &#8211; noch dazu gemischten &#8211; Feldern bei den Jedermännern.&#8221;</p>
<p>Ines hat, wie alle anderen auch, ein bisschen mehr als 82 Kilometer und knapp 1.000 Höhenmeter vor sich.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/03_Ines_Riderman.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1533  aligncenter" title="03_Ines_Riderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/03_Ines_Riderman-1024x741.jpg" alt="" width="571" height="413" /></a></p>
<p>&#8220;Aber es lief fantastisch! Das Wetter war super und das Feld &#8211; vielleicht, weil sie alle noch vom Zeitfahren des Vortages etwas groggy waren &#8211; sehr diszipliniert. Was mich überrascht hat, war die Rennhärte: Sie haben gleich vom Start weg dermaßen Stoff gegeben, dass ich schon nach wenigen Kilometern brennende Lungen hatte. Dazu der Wind, der am Samstag ziemlich schnell &#8211; natürlich zusammen mit den Steigungen &#8211; für ein gerupftes Feld gesorgt hatte. Die Jungs waren schon längst weg, als musste ich mir eine Gruppe suchen.&#8221;</p>
<p>Wie erlebt Ines die 18% Hammer-Rampe, die zum Schluss auf die Teilnehmer gewartet hat?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/04_SunClass_German_Cycling_Cup.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1534  aligncenter" title="04_SunClass_German_Cycling_Cup" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/04_SunClass_German_Cycling_Cup-1024x682.jpg" alt="" width="570" height="379" /></a></p>
<p>&#8220;Ich war super platt, als es in die Steigung ging &#8211; fuhr am Ende meiner kleinen Gruppe und dachte, mir fliegen meine Oberschenkel auseinander. Alter Schwede: 18 Prozent nach 70 Kilometern Vollgas und etlichen vorhergagangenen Steigungen hauen schon mal richtig rein. Aber als ich oben war, musste ich einfach nur grinsen! Denn ich wusste ja: Jetzt gehts nur noch über den Berg von gestern und dann kommt die Dusche!&#8221;</p>
<p>Ines belegt an diesem Tag einen fantastischen vierten Rang ihrer Altersklasse und rutscht mit nur 5 Minuten Rückstand an einem Podiumsplatz für die tägliche Siegerehrung vorbei.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/05_Flussfisch_SunClass.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1535    aligncenter" title="05_Flussfisch_SunClass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/05_Flussfisch_SunClass-1024x771.jpg" alt="" width="570" height="429" /></a></p>
<p>&#8220;Das mit dem Podium haben wir alle erst kapiert, als wir abends bei der Siegerehrung saßen. Ich glaube, da ist erstmal allen klar geworden, dass wir eine reale Chance auf eine gute Platzierung hatten, wenn wir nur als Team agieren würden. Und so ist dann die Idee geboren, mich nach vorn zu fahren.&#8221;, sagt sie und grinst schelmisch. &#8220;Wo, wenn nicht bei den Jedermännern kann man sich als Dame von kräftigen Jungs helfen lassen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Der dritte Tag war vom Wetter her natürlich mies. Richtig mies &#8211; Dauerregen, kalt. Meine Laune war alles andere als gut.&#8221;</p>
<p>Der Lohn der Arbeit ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Stoolz wie Oskar, könnte man das nennen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/06_Siegerehrung_Ines_Hinrichs.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1536  aligncenter" title="06_Siegerehrung_Ines_Hinrichs" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/06_Siegerehrung_Ines_Hinrichs-1024x583.jpg" alt="" width="571" height="325" /></a></p>
<p>&#8220;Ich wusste ja schon, dass ich aufs Podium gefahren bin &#8211; die Ergebnislisten haben wie jeden Abend am Eingang zur Stadthalle gehangen, wo allabendlich die Siegerehrungen abgehalten werden.&#8221;, sagt Ines, noch immer sichtlich erfreut und aufgeregt. &#8220;Aber als sie dann meinen Namen genannt haben und ich unter dem Beifall der fast 400 Gäste auf die Bühne durfte, war ich einfach nur glücklich!&#8221;</p>
<p>Ines hatte 2011 auch die Damenwertung der Vattenfall Cyclassics gewonnen. Allerdings ohne Siegerehrung. Ihre Freude übertrug sich auf das gesamte Team, das nach den 3 Etappen von Bad Dürrheim an diesem Abend den dritten Platz in der Gesamtwertung noch zünftig zu feiern wusste.</p>
<p>Einen nicht unerheblichen Beitrag zum Erfolg der Equipe hat Heiko geleistet. Wie sieht er das Rennen heute mit Abstand?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/07_Heiko_Kromm.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1537  aligncenter" title="07_Heiko_Kromm" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/07_Heiko_Kromm-983x1024.jpg" alt="" width="571" height="595" /></a></p>
<p>&#8220;Bad Dürrheim war für mich zweifellos eines der aufregendsten Rennen im Kalender. Nicht so sehr der Härte wegen. Auch nicht wegen des bescheidenen Wetters am dritten Tag &#8211; es war die Kombination aus harten Strecken, sehr unterschiedlichen Anforderungen an Kraft, Taktik und Rhythmus und natürlich der Fakt, hier drei volle Tage lang das Beste geben zu müssen.&#8221;</p>
<p>So hebt sich der RiderMan schon einmal von den übrigen Eintagesrennen des German Cycling Cup ab.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/08_Heiko_Einzelzeitfahren.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1538  aligncenter" title="08_Heiko_Einzelzeitfahren" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/08_Heiko_Einzelzeitfahren-1024x690.jpg" alt="" width="570" height="384" /></a></p>
<p>&#8220;Bevor ich als Fahrer bei SunClass anheuerte, wollte ich mich 2011 eigentlich noch mehr auf meine Triathlons konzentrieren.&#8221;, sagt Heiko. &#8220;Und so hat mich das Einzelzeitfahren als wunderschöne Chance natürlich umso mehr gereizt: Endlich die Zeitfahraufsätze einmal im Wettbewerb nutzen zu können war eine prima Sache.&#8221;</p>
<p>Das Wetter war perfekt &#8211; Heikos aerodynamisch perfekte Position auch.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/09_Heiko_Kromm_Riderman.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1539  aligncenter" title="09_Heiko_Kromm_Riderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/09_Heiko_Kromm_Riderman-1024x693.jpg" alt="" width="569" height="385" /></a></p>
<p>&#8220;Am Ende der 16 Kilometer war ich auch am Ende.&#8221;, erinnert er sich. &#8220;Mir war bei all dem Windschattenfahren im Feld bei den Rennen gar nicht mehr so bewusst, wie hart das Fahren allein im Wind sein kann. Die 16 Kilometer waren höchst anspruchsvoll und der Steigung und des Windes wegen auch eigentlich eher nicht so mein Geschmack. Als mich dann 3, 4 andere Teilnehmer auf ihren Zeitfahrmaschinen überholt hatten, wurde ich auch sehr schnell in die Realität geholt&#8221;</p>
<p>Heiko beendet das teaminterne Zeitfahren auf dem zweiten Rang.</p>
<p>&#8220;Dass Nico einfach mal so, ohne Training, ohne Zeitfahraufsatz und &#8211; wie er selbst immer betonte &#8211; auch ohne Ambitionen mal locker fast eine Minute schneller fuhr als ich, war Wahnsinn. Sicher hatte sich bei ihm einfach nur der Wind gedreht &#8230;&#8221;, sagt er und grinst.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/10_Start_Riderman.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1540  aligncenter" title="10_Start_Riderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/10_Start_Riderman-1024x666.jpg" alt="" width="571" height="371" /></a></p>
<p>&#8220;Die zweite Etappe bin ich relativ ruhig angegangen. Mir steckte noch ein zwickender Muskelkater in den Waden und so wollte ich den Samstag &#8211; vor dem sie uns in der Streckenvorschau immer wieder mit den 1.000 Höhenmetern und der bösen, bösen Rampe zum Schluss versucht haben, Angst einzujagen &#8211; einfach nur gut platziert über die Runden bekommen.&#8221;</p>
<p>Am Ende packt ihn dann doch des Renn-Virus und Heiko powert!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/11_Rennrad_SunClass.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1541  aligncenter" title="11_Rennrad_SunClass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/11_Rennrad_SunClass-1024x650.jpg" alt="" width="571" height="362" /></a></p>
<p>&#8220;Ich hatte eine Supergruppe erwischt &#8211; nicht viele, vielleicht 10 Fahrer, aber die haben sich wirklich klasse abgewechselt und Tempo gemacht.&#8221; sagt er. &#8220;Sicher, da lässt man sich dann auch nicht lumpen und leistet natürlich seinen Beitrag.&#8221;</p>
<p>So kann Heiko vor allem in den Flachstücken seine Qualitäten voll ausspielen und ist des öfteren an der Spitze der Gruppe zu sehen, wo er die Pace macht und den Windschatten vorgibt, hinter dem sich seine Mitstreiter wegducken können.</p>
<p>&#8220;Ein tolles Gefühl, sich zu verausgaben und zu wissen, dass man die Meute hinter sich herzieht. Aufpassen musste ich natürlich, nicht dass am Ende noch der Mann mit dem Hammer kommt!&#8221;, sagt er und meint die Hammersteigung am Ende der Etappe.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/12_SunClass_Ridermann.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1542  aligncenter" title="12_SunClass_Ridermann" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/12_SunClass_Ridermann-1024x610.jpg" alt="" width="571" height="340" /></a></p>
<p>&#8220;18% zu fahren ist an sich schon hart &#8211; aber nach 70 Kilometern Vollgas bei warm-feuchtem Wetter bei Renntempo ist schon was ganz anderes!&#8221; Wehe dem, der weniger als 25 Zacken im größten Ritzel hat! &#8220;Uns allen war natürlich klar, dass wir keine Chancen auf das Bergtrikot hatten &#8211; und doch haben sie am Fuße der Steigung alle reingehauen, als sei der Teufel hinter uns her!&#8221;</p>
<p>Der RiderMan ist eben kein Spaziergang.</p>
<p>Noch weniger Spaziergang war dann der Sonntag mit der zweiten Straßenetappe: Regenwetter und Kälte!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/13_Rothaus_Riderman.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1543  aligncenter" title="13_Rothaus_Riderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/13_Rothaus_Riderman-1024x655.jpg" alt="" width="571" height="365" /></a></p>
<p>&#8220;Nachdem Lars vorne weg gefahren war kümmerte ich mich allein um Ines. Wir hatten uns in den Kopf gesetzt, alle Frauen, die in Reichweite waren, zu überholen.&#8221;, sagt er und spielt auf die gute (aber enttäuschend knappe) Platzierung der SunClass-Dame am Vorabend auf Rang 4 an. &#8220;Ich hatte richtig Spaß dabei, mich vor Ines zu spannen und sie durchs Feld zu ziehen. Jedes mal, wenn wir einen Zopf gesehen haben, dachte ich mir: &#8220;Ran da! Die kriegst Du!&#8221; und dann haben wir Gas gegeben. Dass alles so gut klappt war uns damals natürlich nicht bewusst, erst viel später, als wir Lars wieder eingeholt hatten, da kribbelte es und ich wollte einen Besen fressen, wenn wir nicht einen super Platz heraus gefahren hatten.&#8221;</p>
<p>Mit dem Regenwetter und der Kälte kam Heiko gut zurecht: &#8220;Unsere SunClass-Teamklamotten sind in der Langversion geflockt und damit schön warm. Und wenn man ein mal nass ist, ists eh egal &#8230;&#8221;</p>
<p>Nass wurde, wie alle Teilnehmer, auch Lars.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/14_SunClass_Lars.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1544  aligncenter" title="14_SunClass_Lars" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/14_SunClass_Lars-808x1024.jpg" alt="" width="570" height="722" /></a></p>
<p>&#8220;Für mich war der RiderMan nach Rad am Ring das wichtigste Rennen im Kalender für SunClass&#8221;, eröffnet er. &#8220;Vor dem Rennen hatte ich mich allerdings ganz schön verschätzt, denn ich hatte angenommen, dass die relativ überschaubare Teilnehmerzahl von nur 400 Fahrern eine punktebringende Platzierung ab Platz 200 für uns quasi garantiert.&#8221; Er schüttelt seinen Kopf. &#8220;Als ich dann aber beim Zeitfahren nur auf dem 330ten Platz gelandet bin &#8211; gleichauf mit den Ü50-Fahrern der Damen &#8211; da war das schon sehr ernüchternd.&#8221;</p>
<p>Das weiß er natürlich noch nicht, als er auf der Rampe steht und auf seinen Start wartet.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/15_Rampe_EZF_Riderman.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1545  aligncenter" title="15_Rampe_EZF_Riderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/15_Rampe_EZF_Riderman-1024x539.jpg" alt="" width="570" height="300" /></a></p>
<p>&#8220;Ahh, das war herrlich! Da oben stehen, sie rufen deinen Namen, treibende Beats pushen den Blutdruck nach oben und du sagst dir immer wieer: Jetzt 16 Kilometer Vollgas, keine 30 Minuten, und dann ist alles vorbei! Und dann sitzt du schon auf dem Rad, hast schweißnasse Hände, das Herz pocht und sie zählen die Sekunden herunter &#8211; das ist Vollrausch und Spannung pur!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/16_Einzelzeitfahren_Riderman.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1546  aligncenter" title="16_Einzelzeitfahren_Riderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/16_Einzelzeitfahren_Riderman-1024x773.jpg" alt="" width="570" height="429" /></a></p>
<p>Lars geht als Dritter der Equipe auf die Strecke &#8211; da ist Ines schon auf dem Rückweg, Heiko drei Minuten vor ihm gestartet schon fast auf der Spitze des ersten Berges. &#8220;Ich wusste ja noch nicht, wie langsam im Vergleich zu den anderen ich unterwegs sein würde &#8211; immerhin bin ich das erste Flachstück mit 50, 51 km/h gefahren und habe dann bergauf richtig hart gekurbelt &#8211; aber als dann nach den ersten 2, 3 Kilometern die ersten Jungs mich überholt hatten und das in einem Tempo, dass ich dachte, ich stehe, da war das schon richtig ätzend!&#8221;</p>
<p>Lars erreicht mit einer 27er-Zeit das Ziel &#8211; und ist sehr enttäuscht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/17_Lars_Reisberg_SunClass.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1547  aligncenter" title="17_Lars_Reisberg_SunClass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/17_Lars_Reisberg_SunClass-1024x694.jpg" alt="" width="573" height="388" /></a></p>
<p>&#8220;Ja, was soll ich sagen? Mich hat das einfach umgehauen, dass es da Leute gibt, die 4, 5 Minuten schneller sind als wir. 5 Minuten auf 16 Kilometer! Und wir es nicht einmal schaffen ins sicher geglaubte Mittelfeld zu fahren &#8211; das war echt hart!&#8221;</p>
<p>Abends, sagt Lars, haben sie noch sehr lange über das Leistungsniveau beim RiderMan diskutiert. &#8220;Ja klar, da sind Leute extra mit 10.000 € teuren Zeitfahrmaschinen, Spead-Suits und Stromlinienhelmen an den Start gegangen und klar, deren Beine sind doppelt so dick wie meine &#8211; aber so deklassiert zu werden war einfach nur unschön.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Das sollte sich während der zweiten Etappe ändern.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="/wp-content/uploads/2011/09/17_Start_Lars_Reisberg.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="aligncenter" title="17_Start_Lars_Reisberg" src="/wp-content/uploads/2011/09/17_Start_Lars_Reisberg-1024x984.jpg" alt="" width="570" height="547" /></a></p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Ich musste mit Heiko in den letzten Startblock &#8211; D &#8211; während Ines aufgrund ihrer guten Platzierung einen Block vor uns und Nico, der gestern der Schnellste war, aus B heraus starten konnte. Das war schon ein bisschen hart, sich ganz hinten einzuordnen. Denn ich dachte mir, so sind die nervösen vorn und hinten sind die Gemütlichen&#8221; Lars sieht die Gefahr &#8211; was sich leider bewahrheiten wird.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/17_Rennrad_Lars_Reisberg.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1548  aligncenter" title="17_Rennrad_Lars_Reisberg" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/17_Rennrad_Lars_Reisberg-1024x895.jpg" alt="" width="571" height="498" /></a></p>
<p>&#8220;Das Wetter war Gottseidank super geblieben und ich konnte mich in der Nacht auch gut regenerieren &#8211; bin also mit guten Beinen an den Start gegangen. 80 Kilometer und 1.000 Höhenmeter: Das hat mich sehr an das Auftaktrennen in Göttingen erinnert und so habe ich mich sehr auf diese Etappe gefreut.&#8221;, sagt er und meint damit die Steigungen: &#8220;Ich hatte mir das Höhenprofil genau angeschaut und mir die Schlüsselstellen eingeprägt, an denen ich meine Stärken ausspielen wollte.&#8221;</p>
<p>Aber der Startplatz relativ weit hinten, der harte Gegenwind, der noch immer hinter der Hirschhalde auf das Peloton wartete und der Fakt, dass die schnellen Gruppen vorn sich absetzen konnten, während Heiko und Lars hinten erstmal nach vorne mussten, bremsten: &#8220;Wir hatten eine ziemlich schnelle Gruppe von 20, 30 Fahrern gefunden, die dann aber in einer Passage mit extremem Gegenwind dermaßen Gas gegeben hat, dass ich abreißen lassen musste &#8211; Heiko konnte dran bleiben. Da war ich allein.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/18_Bergwertung_Riderman.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1550  aligncenter" title="18_Bergwertung_Riderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/18_Bergwertung_Riderman-1024x646.jpg" alt="" width="568" height="358" /></a></p>
<p>Lars musste sich 40, 50 Kilometer alleine über die Strecke retten: &#8220;An sich war das kein Problem, denn in den Bergaufpassagen war ich eh meist schneller, als die anderen &#8211; im Mittelstück der Strecke gab es auch wenige wirklich dem Wind ausgesetzte Abschnitte. Aber sicher, da, wo es mal schnell gehen sollte und ich auf Abfahrten, Geradeausstücken und Flachstrecken Windschatten und die Beine einer Gruppe hätte gebrauchen können, hatte ich keine.&#8221;</p>
<p>Und so muss er sich dann auch allein die 18%-Rampe hinauf kämpfen: &#8220;Das war nicht weiter schlimm. Ich hatte vorher noch 2 Jungs überholt, war knapp einem Unfall ausgewichen und hatte die schnelle Anfahrt zur Rampe wie ich finde in einem ganz ordentlichen Tempo absolviert &#8211; da habe ich die Steigung irgendwie als Belohnung empfunden. Und da die Zuschauer nur für mich alleine klatschen zu schienen, war das umso toller.&#8221;</p>
<p>Lars kämpft sich an diesem Tag &#8211; zwar noch immer außerhalb der Punkte &#8211; doch immerhin teamintern auf den zweiten Platz hinter Heiko.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/19_Lars_Rennrad.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1551  aligncenter" title="19_Lars_Rennrad" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/19_Lars_Rennrad-1024x667.jpg" alt="" width="572" height="372" /></a></p>
<p>&#8220;Abends sind wir alle in die Bad Dürrheimer Therme gegangen und haben es uns in den Jacuzzis, den Massagebecken, in der Dampfsauna und bei ein paar geschwommenen Bahnen gut gehen lassen &#8211; ein Traum. Da haben wir dann auch besprochen, wie wir an dem Sonntag vorgehen wollen würden &#8211; denn uns war ja die gute Platzierung von Ines nicht entgangen.&#8221;</p>
<p>Den Sonntag erlebt Lars mit gemischen Gefühlen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/20_Cervelo_Reisberg.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1552  aligncenter" title="20_Cervelo_Reisberg" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/20_Cervelo_Reisberg-1024x622.jpg" alt="" width="572" height="347" /></a></p>
<p>&#8220;Ich fahre gern schnell bergab.&#8221;, beginnt Lars. &#8220;Aber das war am Sonntag schon teilweise echt kriminell: Die Königsabfahrt zog sich über 6, 7 Kilometer hin in die Wuchtaschlucht &#8211; die Straße war pitschnass, die Hände waren eingefroren und ich hatte im Pulk fahrend echt Angst, dass etwas passiert!&#8221; Lars lässt sich bewusst ans Ende der Gruppe fallen und nimmt einige Dutzend Meter Abstand in Kauf &#8211; nur ja sicher unten ankommen!</p>
<p>&#8220;Wenn es nass ist ist die Bremswirkung stark eingeschränkt: Man muss die ersten Sekunden schon richtig hart an den Hebeln ziehen, aber da bremst noch nix. Erstmal muss die Reibungshitze das Wasser auf der remsflanke verdampfen. Und dann, plötzlich, beißen die Bremsen zu! In diesem Moment muss man sehr sehr dosiert bremsen, denn die Räder blockieren und rutschen sofort weg. Da hatte ich meine Hosen schon ein bisschen voll!&#8221;</p>
<p>Lars kann die Abfahrten trotzdem sicher meistern.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/21_Lars_Reisberg_Cervelover.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1553  aligncenter" title="21_Lars_Reisberg_Cervelover" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/21_Lars_Reisberg_Cervelover-1024x611.jpg" alt="" width="570" height="340" /></a></p>
<p>&#8220;Der Rest ist Geschichte: Ich habe mich vor zu Heiko und Ines gearbeitet. Im folgenden Gegenanstieg hat mich dann das Jagdfieber gepackt und ich bin der Gruppe davongefahren. Es lief so prima, dass ich bestimmt 4, 5 Minuten Vorsprung auf den 8 Kilometern Anstieg herausgefahren habe. Umso schockierender, dass mich die beiden in der Abfahrt, 15 Kilometer vor dem Ziel wieder eingeholt &#8211; und sogar überholt hatten!&#8221;</p>
<p>Lars ist ausgebrannt, hat zu hoch gepokert und muss abreißen lassen. Er kann im Endspurt nicht mehr Ines helfen, so muss Heiko das SunClass-Mädel sicher zum Zielsprint führen &#8211; mit bekanntem Ergebnis. &#8220;Naja, wenigstens konnte ich vorher noch 2 Damen etwas kaputt fahren, indem ich sie in meinem Windschatten angelockt und dann stetig Gas gebend ausgelaugt habe.&#8221;, sagt er.</p>
<p>Nicolas war der Ersatzmann für Steven Brown, der nach Swantjes Unfall &#8211; da selbst schon einmal an der Wirbelsäule verletzt &#8211; das Team verlassen hatte. Wie sieht er die drei Tage von Bad Dürrheim?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/22_Nicolas_Dallmann.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1554  aligncenter" title="22_Nicolas_Dallmann" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/22_Nicolas_Dallmann-867x1024.jpg" alt="" width="571" height="674" /></a></p>
<p>&#8220;Zunächst einmal war ich überrascht, wie professionell das alles ablief.&#8221;, sagt er. &#8220;Ich wurde prima eingekleidet, musste mich um nichts kümmern und wurde von allen im Team herzlich und freundschaftlich aufgenommen.&#8221; Ein Fakt, der auch Ines in guter Erinnerung ist: &#8220;Es hat sich schon nach wenigen Stunden so angefühlt, als ob ich die Jungs schon ewig kennen würde&#8221;, sagt Nico und muss lächeln.</p>
<p>Vor dem Zeitfahren gibt es bei Nic noch Zweifel &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/23_Startrampe_EZF_Riderman.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1555  aligncenter" title="23_Startrampe_EZF_Riderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/23_Startrampe_EZF_Riderman-1024x680.jpg" alt="" width="569" height="377" /></a></p>
<p>&#8220;Ich mache zwar viel Triathlon &#8211; kenne daher die Belastung eines Einzelzeitfahrens &#8211; aber da ich kaum trainieren konnte in letzter Zeit fühlte ich mich beim Start gar nicht so gut. Ich hatte schwere Beine, war von der Arbeitswoche noch etwas platt und wusste nicht so genau, ob es gut laufen würde.&#8221;</p>
<p>Umso überraschter ist Nic, als er förmlich über die Ziellinie fliegt: &#8220;Die drei Anderen waren ja schon im Ziel und sie warteten am Zielstrich auf mich &#8211; ich habe sie nicht gesehen, aber ich wusste, dass sie da waren. Das gibt natürlich nochmal Extrapower. Dass ich dann mit unter 26 Minuten die beste Zeit des Teams abliefern konnte, hat mich natürlich superstolz und froh gemacht.&#8221;</p>
<p>Einstand gelungen, befindet das Team.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/24_Nicolas_Ziel_Riderman.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1556  aligncenter" title="24_Nicolas_Ziel_Riderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/24_Nicolas_Ziel_Riderman-1024x647.jpg" alt="" width="569" height="359" /></a></p>
<p>&#8220;Das Straßenrennen des ersten Tages allerdings war die reine Qual für mich.&#8221;, erzählt er weiter. &#8220;Das Tempo war dermaßen hoch, dass ich eigentlich ständig mit Seitenstechen und brennenden Lungenflügeln unterwegs war. Zudem machte sich langsam eine Erkältung breit &#8211; irgendwie war das nicht mein Tag.&#8221;</p>
<p>Trotzdem beißt er sich durch und kann eine sehr gute Zeit platzieren.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/26_Nic_SunClass.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1558  aligncenter" title="26_Nic_SunClass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/26_Nic_SunClass-1024x813.jpg" alt="" width="570" height="453" /></a></p>
<p>&#8220;Als ich am Morgen des Sonntags draußen die dunklen Wolken und die dicken Tropfen in den Pfützen sah, war meine Motivation gen Null.&#8221; Mit Kopfdrücken und Schnupfen im Regen ein Rennen unter Höchstleistung zu fahren, das war für Nicolas die schwerste Entscheidung des Tages: &#8220;Ich wusste ja, dass die Jungs für Ines fahren wollten &#8211; aber ich wusste auch, dass ich eigentlich ins Bett und nicht auf den Sattel gehörte.&#8221;</p>
<p>Da Nicolas aber weiß, dass nur dann das Team punkte bekommt, wenn 4 Fahrer im Ziel ankommen, entscheidet er sich, trotzdem in den verregneten Startblock zu rollen. Sein Team zollt ihm Anerkennung.</p>
<p>&#8220;Ich fuhr mit &#8211; aber ich sagte ihnen, dass ich nur auf Ankommen fahren werde.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/26_Riderman_Rennrad.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1559  aligncenter" title="26_Riderman_Rennrad" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/26_Riderman_Rennrad-1024x787.jpg" alt="" width="569" height="437" /></a></p>
<p>&#8220;Im Rennen selbst war es dann gar nicht so schlimm&#8221;, gesteht er. &#8220;Wenn man erstmal nass ist, ist einem der Rest auch egal. Man fliegt so mit, Pfützen, Gischt, Feuchtigkeit in Hosen und Trikots &#8211; egal.&#8221; Nur bei der Sicherheit macht Nicolas keine Abstriche: &#8220;Die Abfahrten waren teilweise wirklich schwierig: Enge Kurven, hohe Geschwindigkeiten &#8211; einmal hatte es feinen Schlamm von einem Berg auf die Straße gespült. Da mache ich lieber langsam, als noch einen Sturz zu riskieren.&#8221;</p>
<p>Und dennoch: Nicolas kommt mit wesentlich weniger Rückstand auf die drei Teamkollegen ins Ziel, als erwartet. Das Ergebnis: Am letzten Abend können die vier Fahrer des Teams SunClass nach einer ausgiebigen, langen heißen Dusche die Korken knallen lassen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/27_geschafft_Riderman.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1560  aligncenter" title="27_geschafft_Riderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/27_geschafft_Riderman-1024x743.jpg" alt="" width="571" height="414" /></a></p>
<p>&#8220;Wir haben uns gefühlt wie die Sieger der Tour de France!&#8221;, schwärmt Lars von dem Gefühl, den RiderMan zu Ende gefahren zu haben: &#8220;Drei Etappen durchziehen &#8211; das ist etwas ganz anderes, als ein Eintagesrennen.&#8221;</p>
<p>Auch Heiko pflichtet dem bei: &#8220;Ich fand es großartig im Schwarzwald! Wir haben so ziemlich alle Facetten des Rennrad-Sports mitnehmen können &#8211; High-Speed, Einzelzeitfahren, Gruppenfahren. Wir hatten Steigungen (und was für welche!), hatten Abfahrten, hatten Taktik ud Strategie-Spielchen &#8211; einfach perfekt!&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich muss sagen, dass ich es super interessant fand, beim Team SunClass des RiderMan mitzufahren.&#8221;, sagt Nicolas, &#8220;Allerdings habe ich festgestellt, dass der Triathlon dann doch eher was für mich ist. Diese Hektik im Feld, massenweise um enge Kurven hetzen, die allgegenwärtige Sturzgefahr, das ist nichts für mich.&#8221;</p>
<p>Ines bringt formuliert es für sich so: &#8220;Ich fand, es war eines der lustigsten, tollsten, härtesten und besten Rennrad-Erlebnisse, die ich je hatte. Gar nicht zu vergleichen mit Lizenzrennen. Wild und hektisch, dabei doch so geordnet und, was mich am meisten erstaunt hat, so unglaublich hart vom Niveau her! Hut ab, &#8220;Jedermann-Rennen&#8221; klingt immer so niedlich, nach Volkshochschulkurs irgendwie &#8211; aber das ist es nicht. Es sind vollwertige, professionelle und leistungsmäßig superharte Rennen!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/28_Germancyclingcup_.jpg" rel="shadowbox[post-1528];player=img;"><img class="size-large wp-image-1561  aligncenter" title="28_Germancyclingcup_" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/28_Germancyclingcup_-1024x670.jpg" alt="" width="560" height="366" /></a></p>
<p>Dass es unsere vier Fahrer geschafft haben, endlich das SunClass-Trikot auf ein Treppchen einer Siegerehrung beim German Cycling Cup zu bekommen, ist ein großer Erfolg &#8211; wenn nicht sogar der größte dieser Saison &#8211; für die Equipe.</p>
<p>Und damit nicht genug. Das Team konnte durch den Einsatz im Schwarzwald seine gute Position der Teamwertung des German Cycling Cup von Platz 35 auf den fantastischen 22ten Platz verbessern.</p>
<p>Ob dieser Platz beim letzten Rennen der Saison, dem Münsterland.Giro, zu halten ist &#8211; oder sich vielleicht sogar eine Verbesserung realisieren lässt? Diese Antwort werden wir spätestens am 3. Oktober geben können.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/index.php/2011/09/01/mitmachen-gewinnen-2/" target="_self"><img class="size-full wp-image-1447  aligncenter" title="T-Shirt_gewinnspiel_klein" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/T-Shirt_gewinnspiel_klein.jpg" alt="" width="613" height="230" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<thumb></thumb><enclosure url="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/00_Ines_Hinrichs-150x150.jpg" length="11302" type="image/jpg" />	</item>
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		<title>Etappe 3 des Rothaus RiderMan. Ein Tag für Helden.</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 17:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war nur ein Wort. Und das Team sah die schlimmsten Ahnungen bewahrheitet: &#8220;Regen.&#8221; Es pladdert dermaßen heftig, als ob Wettergott und Regengott sich für die dritte und letzte Etappe des Rothaus RiderMan eine ganz besondere Prüfung haben einfallen lassen. Wie weit ist die Leidensfähigkeit und der Leidenswille der Teilnehmer strapazierbar? &#8220;Am Start herrschte Endzeitstimmung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war nur ein Wort. Und das Team sah die schlimmsten Ahnungen bewahrheitet: &#8220;Regen.&#8221;</p>
<p>Es pladdert dermaßen heftig, als ob Wettergott und Regengott sich für die dritte und letzte Etappe des Rothaus RiderMan eine ganz besondere Prüfung haben einfallen lassen. Wie weit ist die Leidensfähigkeit und der Leidenswille der Teilnehmer strapazierbar?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/01_Start_RiderMan.jpg" rel="shadowbox[post-1491];player=img;"><img class="size-large wp-image-1492  aligncenter" title="01_Start_RiderMan" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/01_Start_RiderMan-1024x576.jpg" alt="" width="570" height="320" /></a></p>
<p>&#8220;Am Start herrschte Endzeitstimmung. Kein Vergleich zu den lockeren, sonnigen Gesichtern.&#8221;, sagt Nico nach dem Rennen. Die Teilnehmer warten buchstäblich bis zur letzten Minute in ihren trockenen, warmen Unterkünften &#8211; nur ja nicht zu lange in Regen und Kälte stehen!</p>
<p>Endlich tickt dann der Countdown los &#8211; langsam, langsamer als sonst &#8211; setzt sich das Peloton in Bewegung. &#8220;Ines startete wieder aus Block B, Heiko, da gestern mit der besten Zeit, aus C und Nico und ich mussten wieder von Block D aus das Feld aufrollen,&#8221; erzählt Lars. &#8220;Schwierig, denn bei den rutschigen, nassen Straßenverhältnissen sind die Teilnehmer besonders vorsichtig, und damit besonders langsam gefahren.&#8221; Trotzdem kann sich Lars bereits nach 5 Kilometern zu Ines vorarbeiten &#8211; Nico ist zu diesem Zeitpunkt schon hoffnungslos im hinteren Feld versackt.</p>
<p>Nachdem das Feld sich endlich warmgefahren hatte &#8211; 15 Kilometer nach dem Start &#8211; nimmt es dann auch Geschwindigkeit auf. Es geht gegen den Wind gen Donaueschingen. Wer jetzt wieder keine Gruppe findet, wird es sehr schwer haben: Zumal der Regen von oben immer stärker wird.</p>
<p>&#8220;Den Regen fand ich gar nicht so schlimm.&#8221;, sagt Ines, &#8220;Viel fieser war die Gischt und das Spritzwasser, das einem literweise von den Vormännern ins Gesicht gespritzt ist. Schon nach 1 Kilometer hatte ich knirschende Zähne.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/02_Abriss.jpg" rel="shadowbox[post-1491];player=img;"><img class="size-large wp-image-1493  aligncenter" title="02_Abriss" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/02_Abriss-1024x553.jpg" alt="" width="571" height="308" /></a></p>
<p>Lars und Ines können einige Positionen gut machen und wie aus dem Nichts gesellt sich Heiko dazu. &#8220;Schön, dass die beiden dann da waren &#8211; das war Punkt 1 unseres Planes.&#8221;</p>
<p>Der große Plan für die dritte Etappe: Er sieht eigentlich vor, dass die vier Fahrer als Gruppe, nicht auf eigene Rechnung, fahren wollten. &#8220;Wir hatten die romantische Vorstellung, Hand in Hand über die Ziellinie zu fahren. Da Ines super Platziert war für die Gesamtwertung im German Cycling Cup, war die RiderMan-Wertung nur noch reine Formsache.&#8221; Da Nico nicht in der Nähe war und die drei gute Beine hatten, entscheiden sie sich spontan um: &#8220;Ich sah vor uns eine Menge Damen. Da kam mir die Idee &#8211; eigentlich nur aus einem spontanen Anfall von Konkurrenzdenken heraus, so viele Frauen wie möglich hinter mich zu bringen.&#8221;, erzählt Ines, wie es zum Alternativplan kam: &#8220;Also haben sich Heiko und Lars quasi als Edelhelfer vor mich gespannt und mich durch die Gruppen gezogen.&#8221; Sie grinst &#8211; eine um die andere Fahrerin konnte das Dreiergespann so hinter sich lassen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/03_RiderMan.jpg" rel="shadowbox[post-1491];player=img;"><img class="size-large wp-image-1494  aligncenter" title="03_RiderMan" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/03_RiderMan-1024x576.jpg" alt="" width="571" height="321" /></a></p>
<p>Dann kommen die ersten Steigungen. Immerhin hat die dritte Etappe heute 1.010 Höhenmeter in petto und das bei immerhin 6 Kilometern mehr als bei der gestrigen Etappe.</p>
<p>&#8220;Hut ab mal wieder vor der Streckenorga!&#8221;, sagt Heiko: &#8220;Sie haben die schönsten und knackigsten Rampen ausgesucht, die möglich waren.&#8221; Ines kann das teilweise sehr hohe Tempo im Anstieg nicht mitgehen, so lassen sich Lars und Heiko immer wieder zurück fallen, um sie wieder nach vorne zu fahren. &#8220;Lars hat am Anfang ziemlich oft auf mich gewartet, so konnten wir zum Beispiel ein mal eine Dame im gelben Leadertrikot des RiderMan sogar hinter uns lassen.&#8221;, erzählt sie. &#8220;Schade nur, dass sie uns dann in der Ebene wieder davon fahren konnte.&#8221;</p>
<p>Der Regen ist mittlerweile egal. Schlimmer noch ist die Kälte: Durch die nassen Klamotten und den Fahrtwind bei knapp 40 km/h fangen Hände, Füße und Knie an, auszukühlen. Wohl dem, der Windschatten hat &#8211; nur der, der Windschatten hat, hat die Gischt der Vordermänner im Gesicht. Keine Win-win-Situation.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/04_Konvoi.jpg" rel="shadowbox[post-1491];player=img;"><img class="size-large wp-image-1495  aligncenter" title="04_Konvoi" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/04_Konvoi-1024x576.jpg" alt="" width="571" height="321" /></a></p>
<p>&#8220;Wir fuhren die nächsten 15, 20 Kilometer in einer etwa 20 Mann starken Gruppe.&#8221;, berichtet Heiko. &#8220;Es ging dann in die ersten richtig langen Anstiege &#8211; bei Kilometer 25 mussten wir uns eine 7 Kilometer lange Rampe hinaufkämpffen.&#8221; Die Gruppe wird im Anstieg dezimiert, die drei SunClass-Rennfahrer verbleiben in einer 8-köpfigen Führungsgruppe.</p>
<p>&#8220;Die anschließende Abfahrt war einfach nur Angst einflössend.&#8221; Lars lässt sich bewusst an die letzte Position fallen. Auf dem kurvigen, nassen Asphalt genügt der kleinste Verbremser und ein Sturz ist unvermeidlich. &#8220;Bei 70 km/h in die Leitplanken zu knallen muss nicht sein, zumal zwei, drei Jungs in der Gruppe offensichtlich wenig Ahnung vom Gruppenfahren und Spurhalten hatten.&#8221;</p>
<p>Faszinierend findet Lars, dass man bei nassen Bremsflanken und -klötzen sekundenlang bremsen kann &#8211; ohne Wirkung. &#8220;Zu erst muss die Feuchtigkeit aufgrund der Reibungshitze verdampfen &#8211; aber dann setzt brachial die Verzögerung ein. Lustig bei glitschiger Herbstlaub-Fahrbahn und breiten Fahrbahnmarkierungen.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/05_Steigung_RothausRiderman.jpg" rel="shadowbox[post-1491];player=img;"><img class="size-large wp-image-1496  aligncenter" title="05_Steigung_RothausRiderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/05_Steigung_RothausRiderman-1024x511.jpg" alt="" width="571" height="284" /></a></p>
<p>An die Abfahrt schließen sich 20 Kilometer stetiges Auf und Ab an, die das kleine Feld mäßig kreiselnd meistert. &#8220;Mich wundert immer wieder, wie es einige Teilnehmer schaffen, super Zeiten herauszufahren ohne sich nur ein einziges Mal an der Führungsarbeit zu beteiligen.&#8221;, sagt Heiko kopfschüttelnd. &#8220;Im Profi-Peloton würden sich solche Jungs aber was anhören können. Bei den Jedermännern sind Lutscher zwar auch verpöhnt, aber was soll man machen?&#8221;</p>
<p>Eine solche Lutscherin hat es Ines besonders angetan: &#8220;Die Dame hatte anscheinend ihren Freund dabei. Als es dann in den Königsanstieg bei Kilometer 45 ging, hat der sie auch noch angeschoben! Angeschoben!&#8221; Zurecht echauffiert sie sich: Windschattenfahren und beschützen, Positionsgewinne und Domestiken sind das eine &#8211; anschieben aber das andere. &#8220;Seit dem hatte ich die gefressen! Aber ich wusste, dass wir sie später noch kriegen würden &#8211; also haben Heiko und ich beschlossen, einfach in deren Windschatten zu bleiben.&#8221; Wenn sie schon lutschen kann, dann soll unser Team auch was davon haben!</p>
<p>Vorne trifft Lars eine Entscheidung: &#8220;Ich wusste zwar, dass wir beschlossen hatten, Ines zu helfen, aber Heiko sah heute so stark aus, dass ich, einmal im Anstieg, mich auf einmal ganz vorne wiederfand. Keiner mehr da!&#8221; Scheinbar hatte Lars seine Bergbeine wieder und so beschließt er, Gas zu geben. &#8220;Es war wie ein Rausch!&#8221;, schwärmt er. &#8220;Ich hatte die Beine und konnte mich bereits am Fuße der etwa 9 Kilometer Steigung weit absetzen &#8211; von da an lief es so rund, dass ich einfach nur Gas gegeben habe &#8211; ohne mich vollends leer zu fahren.&#8221;</p>
<p>Sehr clever war das nicht, wie sich später heraus stellen sollte &#8211; immerhin: Lars konnte die gesamte Gruppe hinter sich lassen und sogar noch einige Abgehängte der Gruppe vor ihnen überholen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/06_Anstieg.jpg" rel="shadowbox[post-1491];player=img;"><img class="size-large wp-image-1497  aligncenter" title="06_Anstieg" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/06_Anstieg-1024x576.jpg" alt="" width="571" height="320" /></a></p>
<p>&#8220;Als ich oben war, war es einfach nur geil! Ich habe mich umgesehen und da war nichts zu sehen! Niemand!&#8221; Lars gibt auf der folgenden langen Abfahrt Gas und kann die schätzungsweise 3 bis 4 Minuten Vorsprung halten.</p>
<p>Weiter hinten fahren Heiko und Ines in ihrer Gruppe die Rampen hoch. Es regnet nur noch leicht, sanftes Gelb lässt auf einen aufklarenden Himmel hoffen (die Hoffung wird enttäuscht) und beide haben ebenfalls gute Beine. &#8220;Dass Lars weg war, war nicht ganz so schlimm.&#8221;, sagt Heiko. &#8220;Ich bin heute förmlich aufgeblüht und fand es richtig spannend, mich für Ines einzuspannen.&#8221; Heiko weicht nicht von ihrer Seite &#8211; gibt ihr Windschatten, fährt Löcher zu und sackt eine Konkurrentin nach der anderen ein.</p>
<p>Hinten hat Nico ganz anderes auszustehen: &#8220;Es war einfach nur furchtbar! Ich bin beileibe kein Weichei, aber diese Wassermassen, der Dreck im Mund, teilweise null Sicht und dazu das ständige Spritzwasser waren einfach zu viel für mich.&#8221;, gibt er zu. &#8220;Ich wusste, dass ich die drei vorn nie würde erreichen können und so bin ich auf Ankommen gefahren: Es müssen 4 Mann eines Teams im Ziel sein, sonst gibts keine Punkte. Also habe ich mich zusammen gerissen und bin eher defensiv gefahren.&#8221;</p>
<p>Lars kann, am Fuße der vorletzten Steigung, noch eine Einzelfahrerin einholen. &#8220;Ich habe erst gesehen, dass es eine Dame des Teams Merkur-Druck ist, als ich sie überholt hatte &#8211; so dreckig war sie vom Spritzwasser.&#8221;, sagt er. &#8220;Ich habe sofort kapiert und bin etwas langsamer an ihr vorbei, als ich eigentlich konnte.&#8221;</p>
<p>Sein Plan geht auf: Die Dame hängt sich an ihn ran. Langsam steigert Lars nun das Tempo &#8211; seine Windschattennutznießerin muss nun immer mehr arbeiten, um dran zu bleiben. &#8220;Die Idee war, dass ich sie so weit es geht ´kaputt´fahre, denn ich wusste ja, dass von hinten noch Ines kommt und jede kassierte Dame wertvoll für die Wertung wäre.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/07_Heiko_SunClass.jpg" rel="shadowbox[post-1491];player=img;"><img class="size-large wp-image-1498  aligncenter" title="07_Heiko_SunClass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/07_Heiko_SunClass-1024x767.jpg" alt="" width="569" height="426" /></a></p>
<p>&#8220;Es war einfach nur geil!&#8221;, konstatiert begeistert Heiko, als das Team SunClass endlich im Ziel ist: &#8220;Alles hat super geklappt! Wir haben die Merkur-Dame vollkommen platt kassiert und dann auf der Abfahrt vom vorletzten Berg auch noch Lars einholen können.&#8221; Heiko und Ines sammeln Lars ein und setzen in einer Fünfergruppe die Anfahrt zum letzten Berg &#8211; der bekannten Hirschhalde 5 Kilometer vor dem Ziel &#8211; fort. &#8220;Als ich wusste, dass wir alle Damen, die in Reichweite waren, überholt hatten und nur noch 10 Kilometer bis zum Ziel waren, habe ich einfach nur Gas gegeben.&#8221;</p>
<p>Heiko mobilisiert seine letzten Reserven und haut alles raus, was geht: Ines sicher hinter sich wissend hat er nur noch ein Ziel, die Dame im Team SunClass möglichst schnell über die Ziellinie zu bringen!</p>
<p>Lars indes bekommt Probleme.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/08_Lars_SunClass.jpg" rel="shadowbox[post-1491];player=img;"><img class="size-large wp-image-1499  aligncenter" title="08_Lars_SunClass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/08_Lars_SunClass-1024x767.jpg" alt="" width="572" height="428" /></a></p>
<p>&#8220;Als ich sah, was für ein Höllentempo Heikos Gruppe angeschlagen hatte und wie stark er plötzlich war, wusste ich, dass meine Dienste hier niemand mehr benötigen würde.&#8221;, sagt er vollkommen fertig nach der Zieldurchfahrt. &#8220;Ich habe 8 Kilometer vor dem Ziel abreißen lassen &#8211; Heiko saß unbeweglich in seinem Oberkörper auf dem Rad, hat einen irre hohen Gang getreten und strotzte nur so vor Power &#8211; ich hingegen bin am Anschlag gefahren und wollte nicht überdrehen.&#8221;</p>
<p>Die Quittung für seinen Bergritt &#8211; Lars ist leer und verliert nun Meter um Meter auf seine beiden Teamkollegen. &#8220;Das war schon ein sehr bitterer Moment, muss ich zugeben, und ich habe mir schon auf dem Rad so meine Gedanken gemacht, ob ich nicht hätte cleverer haushalten können oder &#8211; besser noch &#8211; bei den beiden bleiben sollen.&#8221;, gibt er nachdenklich zu.</p>
<p>&#8220;Aber weißte was? So konnte ich wenigstens noch die Merkur-Lady zerfahren &#8211; und vielleicht hat sich allein dafür der ganze Höllenritt schon gelohnt?!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/09_Ines_SunClass.jpg" rel="shadowbox[post-1491];player=img;"><img class="size-large wp-image-1500  aligncenter" title="09_Ines_SunClass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/09_Ines_SunClass-1024x769.jpg" alt="" width="573" height="430" /></a></p>
<p>Ines und Heiko fahren zusammen mit ihrer kleinen Gruppe nach 2 Stunden 20 Minuten über die Ziellinie, Lars kommt 3 Minuten später ins Ziel. Ines ist überglücklich: &#8220;Das war richtig großer Radsport heute! Hut ab, das hätte ich nicht erwartet!&#8221;, sagt die Lizenzfahrerin begeistert: &#8220;So wie Lars am Anfang sich für mich eingespannt hat und Heiko dann am Schluss alles in Grund und Boden gefahren hat, um mich hier auf der Linie abzuliefern, das war einfach nur super Teamtaktik! Ohne die beiden und vor allem ohne Heikos Endspurt hätte ich dieses Tempo nie gehen können!&#8221;</p>
<p>Und tatsächlich &#8211; es wird sich gelohnt haben. Doch dazu später.</p>
<p>Nico rollt 20 Minuten nach den Dreien über die Ziellinie und verschwindet so schnell unter der Dusche &#8211; und dann auch leider wegen beruflicher Termine im ICE, dass nichtmal Zeit für ein Zielfoto bleibt. Aus der Dusche ruft er: &#8220;Nie wieder Regenschlacht!&#8221; Und alle wissen, es kann nur ein nicht ganz so ernst gemeintes Fluchen sein.</p>
<p>Für die vollkommen durchnässten und frierenden Fahrer der Equipe SunClass gibt es dann nur noch eines: Heiß duschen!</p>
<p>Dass Ines die Damenwertung der dritten Etappe auf dem fantastischen zweiten Platz beendet, und dazu die Gesamtwertung des kompletten RiderMan der Damen (ihrer AK) auf dem dritten Platz finished, ist Lohn und sensationeller Beleg für die harte Arbeit, eine konstante Leistung und &#8211; vor allem bei der dritten, schwierigsten und härtesten Etappe &#8211; eine super Strategie und starken Teamgeist.</p>
<p>Rothaus RiderMan &#8211; die Equipe SunClass darf stolz sein!</p>
<p><em></em><a href="´http://www.sunclass-radsport.de/index.php/2011/09/01/mitmachen-gewinnen-2/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1447" title="T-Shirt_gewinnspiel_klein" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/T-Shirt_gewinnspiel_klein.jpg" alt="" width="613" height="230" /></a></p>
<p><a href="http://www.sunclass-solar.de" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-304" title="teaser_sunclass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2010/07/teaser_sunclass.jpg" alt="" width="633" height="136" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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	<thumb></thumb><enclosure url="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/01_Start_RiderMan-150x150.jpg" length="12374" type="image/jpg" />	</item>
		<item>
		<title>Erstes Straßenrennen des Rothaus RiderMan. Windkanten und Rampensäue.</title>
		<link>http://www.sunclass-radsport.de/index.php/2011/09/17/erstes-strasenrennen-des-rothaus-riderman-windkanten-und-rampensaue/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 21:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tag beginnt mit bangen Blicken aus dem Fenster: Regen ist angesagt. Doch heute verwöhnt uns der Rennradgott wieder mit Sonne, sodass wir die Zeit bis zum Start &#8211; komfortabel um 15 Uhr &#8211; um eine kleine Warmfahrrunde zu absolvieren. Die Beine sind vom gestrigen Einzelzeitfahren noch recht schwer und so heißt das Team die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag beginnt mit bangen Blicken aus dem Fenster: Regen ist angesagt. Doch heute verwöhnt uns der Rennradgott wieder mit Sonne, sodass wir die Zeit bis zum Start &#8211; komfortabel um 15 Uhr &#8211; um eine kleine Warmfahrrunde zu absolvieren. Die Beine sind vom gestrigen Einzelzeitfahren noch recht schwer und so heißt das Team die wenigen Kilometer hochfrequenten Kurbelns willkommen.</p>
<p>Die Stimmung baut es allemal auf.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/01_Team_SunClass.jpg" rel="shadowbox[post-1479];player=img;"><img class="size-large wp-image-1480  aligncenter" title="01_Team_SunClass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/01_Team_SunClass-1024x575.jpg" alt="" width="570" height="320" /></a></p>
<p>Wenig später findet sich das Team in den Startblöcken ein. Da die Aufstellung analog der Platzierung im Gesamtrennen vorgenommen wird, wird das Team getrennt: Ines, die Lizenzfahrerin, die sich die Equipe SunClass vom Team Flussfisch Bertram &amp; Römer ausgeborgt hat, darf aufgrund ihrer hervorragenden Platzierung im Mittelfeld der Frauenwertung in den B-Block, Nico, der best platzierte Herr des Teams in den C-Block und Lars und Heiko müssen mit dem hintersten D-Block Vorlieb nehmen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/02_Lars_Heiko.jpg" rel="shadowbox[post-1479];player=img;"><img class="size-large wp-image-1481    aligncenter" title="02_Lars_Heiko" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/02_Lars_Heiko-1024x576.jpg" alt="" width="570" height="320" /></a></p>
<p>Die Stimmung ist dessen ungeachten gut: Gerade hier hinten scheinen die Fahrer recht entspannt zu sein. Man spricht sich Mut zu, macht Witze. Bekannter Rennradfahrer-Humor. Kurz vor dem Start werden die Blöcke zu einander geführt, sodass es einen Start eines homogenen Feldes geben wird.</p>
<p>Die Equipe ist vom gestrigen Zeitfahren noch halbwegs geschockt: Das Leistungsniveau der Starter beim RiderMan ist derart hoch, das alle Zahlenspiele imVorfeld, alle Spekulationen um gute Platzierungen sofort ad absurdum geführt worden sind. Mittelplatzierung für die Herren? Unmöglich! Nur Ines kann jetzt noch etwas reißen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/03_Startaufstellung_RiderMan.jpg" rel="shadowbox[post-1479];player=img;"><img class="size-large wp-image-1482  aligncenter" title="03_Startaufstellung_RiderMan" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/03_Startaufstellung_RiderMan-1024x576.jpg" alt="" width="569" height="320" /></a></p>
<p>Dann ist es endlich soweit: Punkt 15 Uhr gibt die Rennleitung die Strecke frei. Und die wird es in sich haben: 82 Kilometer lang bietet sie 8 Steigungen, von denen es allein 5 in die Berwertungen geschafft haben. Für Kilometer 43 hat sich das Team im Roadbook die Königsrampe notiert: Ein 8 Kilometer langer Anstieg, gefolgt von einer ebenso langen, heftigen Abfahrt.</p>
<p>Als besonderes Schmankerl hat sich die Rennleitung dann aber etwas ganz schmackhaftes einfallen lassen: Kurz vor dem Ziel bei Kilometer 72 wartet eine rund 1.000 Meter lange, zweigeteilte Rampe mit 18 % Steigungsprozent.</p>
<p>Der Start erfolgt recht gemächlich: Steckt allen anderen auch noch gestern in den Knochen? &#8220;Kein Vergleich zum hammerharten Antritt, den das Feld beispielsweise bei den Neuseen.Classics vollführt hatte: Dagegen waren die ersten Kilometer dieser zweiten Etappe heute wirklich nett.&#8221;, sagt Lars nach dem Rennen.</p>
<p>Zunächst geht es wieder die Hirschhalde hinauf &#8211; noch ist das Peloton bei einander, obschon die ersten Fahrer hier Akzente setzen und sich viele Platzierungen nach vorn arbeiten. So auch Heiko und Lars, die einige Dutzend Positionen gut machen und zur im B-Block gestarteten Ines aufschlißen können.</p>
<p>Beim Kreisverkehr vor der gestrigen Wendemarke geht es allerdings nach rechts: In den Wind!</p>
<p>&#8220;So gemütlich es am Anfang war &#8211; so hart wird es nun&#8221;, sagt Heiko: Das Felld wird vom harten Gegenwind brutal auseinander gerissen, größere Gruppen zu 20 bis 50 Fahrer braucht nun, wer die hohe Geschwindigkeit halten will. Wer nicht im Windschatten einer Gruppe fahren kann, verliert auf den folgenden 20 Kilometern wertvolle Minuten &#8211; unweigerlich.</p>
<p>&#8220;Lars war gleich zu Anfang viel zu lange im Wind&#8221;, erzählt Heiko, &#8220;Und konnte dann anscheinend hinten nicht mal mehr das Tempo im Windschatten mitgehen.&#8221; Heiko verbleibt in der Gruppe, Lars muss mit 3 anderen Fahrern abreißen lassen.</p>
<p>Weiter hinten ist es nicht minder dramatisch: Die Gruppe um Ines ist längst schon von den Spitzengruppen abgehangen, trotzdem stehen alle ihren Mann. &#8220;Etwas komisch finde ich aber schon, dass mich da einige der Herren immer wieder &#8211; sehr unschön &#8211; angemacht haben, dass ich gefälligst im Wind zu fahren habe.&#8221;, beschwert sich Ines. Zurecht: Jeder trägt seinen Teil zum Fortkommen aller bei &#8211; aber jeder nur so viel, wie er kann!</p>
<p>Dann geht es &#8211; endlich &#8211; in die erste Rampe.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/04_Erste_Steigung.jpg" rel="shadowbox[post-1479];player=img;"><img class="size-large wp-image-1483  aligncenter" title="04_Erste_Steigung" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/04_Erste_Steigung-1024x551.jpg" alt="" width="570" height="307" /></a></p>
<p>&#8220;Wundervoll &#8211; in praller Sonne liegen zwei Rampen vor uns&#8221;, schwärmt Lars, &#8220;Der Anstieg ist moderat und ich fühlte mich so gut, dass ich einfach Gas gegeben habe.&#8221; So kann Lars der sich nähernden Ines, die in der selben Gruppe mit Nico fährt, davon fahren. &#8220;Ob das so schlau war, weiß ich allerdings nicht &#8230;&#8221;</p>
<p>Es folgen zwei Abfahrten, eine mit einer gefährlichen, nicht einsehbaren Kurve und mehreren 180-Grad-Richtungswechseln: &#8220;Ein Glück, dass die Veranstalter neben den Schildern hier Leute hatten, die uns frühzeitig gewarnt hatten &#8211; das war eine sehr gefährlich Stelle!&#8221;, konstatiert Nico später.</p>
<p>Zwischen Kilometer 32 bis zur Halbzeit, bei der Versorgungsstation in einem leichten Anstieg bei Kilometer 40, kann sich Heiko noch in seiner Gruppe halten. Die folgende, lang gezogene Abfahrt allerdings nutzt seine Gruppe zu einer Tempoverschärfung: &#8220;Hier musste ich mit einer Dame abreißen lassen &#8230; immer ein Scheißmoment!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/05_Abgehangen.jpg" rel="shadowbox[post-1479];player=img;"><img class="size-large wp-image-1484  aligncenter" title="05_Abgehangen" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/05_Abgehangen-1024x583.jpg" alt="" width="570" height="324" /></a></p>
<p>Lars kann im Anstieg wieder zu einer Gruppe aufschließen und sich in der Abfahrt anhängen: Mit maximal 79 km/h geht es in die sich wunderschön schlängelnden Rampen hinein &#8211; da man hier wie an einer Perlenkette aufgereiht fährt, mit geringer Sturzgefahr und sogar etwas Erholungspotenzial.</p>
<p>Doch, wer das Streckenprofil für den heutigen Tag im Kopf hatte, der wusste, was folgen wird: Ab Kilometer 43 geht es für das Feld in den Wald in einen seichten Anstieg, ab km 45 dann knackig bergan auf einer Länge von 8 Kilometern. &#8220;Ich habe nur gestaunt, wie schnell meine Gruppe &#8211; immerhin eine der hinteren Gruppen! &#8211; hier geklettert ist!&#8221;, sagt Lars verwundert: &#8220;Normalerweise, bei Rennen weiter im Norden, bin ich immer unter den schnelleren Kletterern, aber hier sind sie mir mit 2, 3 km/h Geschwindigkeitsüberschuss wirklich vor der Nase weggefahren &#8211; in der Vertikalen!&#8221;</p>
<p>Lars lässt abreißen und fährt zunächst mit anderen abgehängten 4 Fahrern weiter.</p>
<p>Vorne schlägt sich auch Heiko allein den Berg hinan, nur Nico und Ines können weiter hinten ihre Gruppen halten. Doch dann trifft sie das Pech: &#8220;Ich dachte, ich traue meinen Augen nicht!&#8221;, sagt Ines: &#8220;Da gehen genau vor uns die Schranken runter!&#8221; Die Gruppe muss natürlich stoppen und steht lockere 3 Minuten. Wertvolle Minuten, die verrinnen, während vorn alle weiterfahren können.</p>
<p>&#8220;Das schlimmste daran ist natürlich, dass einem das Laktat dermaßen in die Beine sickert, dass es, als es endlich weiter ging, einfach nur weh getan hat!&#8221;, erzählt sie &#8211; zumal es genau hinter dem Bahnübergang in einen weiteren, längeren Anstieg geht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/06_Allein.jpg" rel="shadowbox[post-1479];player=img;"><img class="size-large wp-image-1485  aligncenter" title="06_Allein" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/06_Allein-1024x576.jpg" alt="" width="573" height="322" /></a></p>
<p>Lars hat inzwischen weiter vorn ganz eigene Probleme: &#8220;Wir fuhren als Vierergruppe. Dann aber, es war in einem Kurvengeschlängel, setzen sich vorn auf einmal zwei Fahrer ab &#8211; ein sympathischer Schwarzwäldler und ich bleiben übrig. Komisch &#8211; als Vierer waren wir viel effizienter unterwegs &#8230; dachte ich zumindest.&#8221; Denn die beiden vorn scheinen ungeahnten Reserven zu haben und fahren bald einige hundert Meter vor Lars.</p>
<p>Heiko findet allerdings wieder eine Gruppe &#8211; Glück für ihn, denn nachdem es nun einige Kilometer mit komfortablem Rückenwind ging, sollte die Strecke zurück nach Bad Dürrheim wieder in den Wind drehen. Wehe dem, der keinen Windschatten hat. Wie Lars: &#8220;Meinen Scharzwälder hatte ich schnell verloren, irgendwann wurde er sehr langsam, hatte einen Einbruch, sodass ich alleine weiterfahren musste &#8211; bis ins Ziel!&#8221;</p>
<p>Nico und Ines halten ihre Gruppe, können aber natürlich die verloren Minuten nicht wieder wett machen. Pech &#8211; denn geschlossene Schranken gehören zum Radrennfahrer-Alltag.</p>
<p>&#8220;Beim Frühstück hatten sie irgendwas von einer ´schlimmen Rampe am Schluss´ gesagt, und so wartete ich immer gespannt auf dieses Monster&#8221;, sagt Nico und schildert so die letzten Kilometer. Lars, der alleine fahren muss, weiß es etwas besser: Ein Glück, dass ich daheim in Hamburg immer gern den Waseberg fahre, so hat mir dieser letzte Anstieg nicht so viel Angst gemacht. Gespannt war ich aber trotzdem.&#8221;</p>
<p>Und was da kam! 18 % Steigung sehen immer sehr imposant aus &#8211; diese hier sahen noch Angst einflössender aus, weil sie sich auf zwei Rampen aufteilten, unterbrochen nur von einem seichteren, 6-7 % steilen Stück. Zum Ausruhen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/07_Im_Ziel.jpg" rel="shadowbox[post-1479];player=img;"><img class="size-large wp-image-1486  aligncenter" title="07_Im_Ziel" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/07_Im_Ziel-1024x576.jpg" alt="" width="570" height="320" /></a></p>
<p>&#8220;Im Ziel war es einfach nur geil!&#8221; Heiko kann zufrieden sein: Er hat heute die teaminterne Wertung gewonnen. Wenig später durchfährt Lars allein den Rothausbogen: &#8220;So cool, wie die Zuschauer an der Strecke stehen und einen über die Linie klatschen, wie der Sprecher meine Startnummer und meinen Namen gerufen hat und ich endlich den Stopp-Knopf an meinem Garmin drücken konnte: Die letzten 32 Kilometer allein fahren ist schon krass genug &#8211; sich aber mutterseelenallein diese Hammersteigung hinaufkämpfen war richtig krass. Glückwunsch an den Veranstalter für diese &#8220;fiese&#8221; Streckenplanung.&#8221;, sat er mit einem Grinsen.</p>
<p>Nico und Ines kommen zusammen wenig später über die Ziellinie &#8211; Nico plündert sofort das reichhaltige Kuchenbüffett, alle schütten Wasser und Recoverydrink in sich hinein.</p>
<p>&#8220;Man, das war wieder hart heute!&#8221; &#8211; zigfach steht den Finishern dieser Satz im Gesicht. Und dennoch: Alles besser, als im Regen zu fahren!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/SunClass-Riderman.jpg" rel="shadowbox[post-1479];player=img;"><img class="size-large wp-image-1487  aligncenter" title="SunClass-Riderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/SunClass-Riderman-1024x596.jpg" alt="" width="570" height="331" /></a></p>
<p>Die Equipe kann zufrieden sein: Heiko wird sich Platz 233 sichern, Lars 260 und Nico 277. Ines darf sich über einen fantastischen 12ten Platz freuen &#8211; 4te ihrer Altersklasse und das ist nur ganz knapp an einem Podiumsplatz vorbei: &#8220;Ich hatte vor mir eine andere fahren sehen und die war gar nicht mal so weit weg,&#8221; sagt sie später, &#8220;wenn ich gewusst hätte, da da ein Podiumsplatz dranhängt, hätte ich vielleicht noch mehr Gas gegeben.&#8221; Allerdings: Die Bahnschranken machten dann endgültig die Podiumshoffnungen zunichte.</p>
<p>Auch Lars und Heiko sind nach ihrem mäßigen Abschneiden beim Zeitfahren gestern heute zufrieden: &#8220;Zeitfahren ohne Zeitfahrmaterial gegen Weltmeister und Iron Man-Finisher ist das eine &#8211; da kann man nur verlieren. Heute aber lief es den Umständen entsprechend super &#8211; auch dank dem Wetter &#8211; und ich bin mit meiner Platzierung mehr als zufrieden.&#8221;, sagt Heiko.</p>
<p>&#8220;2:36 Stunden für mich &#8211; 2:05 Stunden für den Erstplatzierten heute. Okay. Halbe Stunde Rückstand. In der Gesamtwertung machen das 53 Minuten bisher. Wahnsinn, wie hoch das Leistungsniveau hier ist!&#8221;, sagt Lars. Warum das so ist, darüber gibt es beim anschließenden zünftigen Käsespätzle-Essen eine hitzige Diskussion.</p>
<p>Für die letzte Etappe am Sonntag ist Starkregen mit Unwetterwarnung angesagt.</p>
<p>Das verspricht spannend zu werden &#8230;<br />
<em></em><a href="´http://www.sunclass-radsport.de/index.php/2011/09/01/mitmachen-gewinnen-2/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1447" title="T-Shirt_gewinnspiel_klein" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/T-Shirt_gewinnspiel_klein.jpg" alt="" width="613" height="230" /></a></p>
<p><a href="http://www.sunclass-solar.de" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-304" title="teaser_sunclass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2010/07/teaser_sunclass.jpg" alt="" width="633" height="136" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
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		<item>
		<title>Das Einzelzeitfahren beim Rothaus RiderMan: Gegen Weltmeister und Eiserne Männer.</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 07:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein wundervoller Spätersommertag, den der Rasportgott den knapp 400 Teilnehmern der ersten Etappe des Rothaus RiderMan in Bad Dürrheim schenkt: Der Schwarzwald liegt bei warmen 22 Grad unter einem makellosen blauen Himmel. Kaum auszudenken, dass ab 16 Uhr hier die Hölle los sein wird: Einzelzeitfahren! Die Equipe SunClass ist für dieses vorletzte Rennen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein wundervoller Spätersommertag, den der Rasportgott den knapp 400 Teilnehmern der ersten Etappe des Rothaus RiderMan in Bad Dürrheim schenkt: Der Schwarzwald liegt bei warmen 22 Grad unter einem makellosen blauen Himmel. Kaum auszudenken, dass ab 16 Uhr hier die Hölle los sein wird: Einzelzeitfahren!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/01_Ines_Hinrichs_RiderMan.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1460  aligncenter" title="01_Ines_Hinrichs_RiderMan" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/01_Ines_Hinrichs_RiderMan-1024x606.jpg" alt="" width="571" height="337" /></a></p>
<p>Die Equipe SunClass ist für dieses vorletzte Rennen im Kalender des German Cycling Cup neben den beiden Stammfahreren Heiko und Lars durch eine ganze besondere Dame verstärkt worden: Als Ersatz für die verunfallte Swantje zieht sich diesmal Ines Hinrichs das Solarzellen-Trikot über.</p>
<p>Ines fährt eigentlich als Halterin einer Lizenz für das Team Flussfisch Bertram &amp; Römer, erklärte sich aber kurzfristig bereit, hier für die Equipe SunClass einzuspringen – ebenso der unserem Ideo Jens Voigt zum Verwechseln ähnlich sehende Nico Dallmann, Substitutfahrer für Florian, der an diesen drei Tagen ebenfalls leider nicht teilnehmen kann.</p>
<p>Da der Start erst um 16 Uhr erfolgt, nutzt die Equipe den Vormittag zu einer Streckenbesichtigung.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/02_SunClass_Radsport_RiderMan.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1461  aligncenter" title="02_SunClass_Radsport_RiderMan" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/02_SunClass_Radsport_RiderMan-1024x592.jpg" alt="" width="570" height="329" /></a></p>
<p>„Das Einzelzeitfahren ist eine der härtesten – aber auch ehrlichsten – Disziplinen im Radrennsport“, sagt Heiko, für den es (abgesehen vom Triathlon) das erste Zeitfahren werden wird: „Nur du allein auf der Strecke. Kein Windschatten. Keine Taktik – nur du und die Uhr!“</p>
<p>Die Strecke hat es in sich: Zunächst geht es aus Bad Dürrheim in einer 90-Grad Kurve hinaus. Dann heißt es beschleunigen, denn sofort wartet die erste Steigung auf die Fahrer. Knapp 80 Höhenmeter geht es mit bis zu 7% Steigung zur Hirschhalde hinauf, wo heute auch eine Bergwertung genommen wird.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/03_WarmUp_RiderMan.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1462  aligncenter" title="03_WarmUp_RiderMan" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/03_WarmUp_RiderMan-1024x594.jpg" alt="" width="570" height="330" /></a></p>
<p>Wenig später ist es soweit 16:23 Uhr ist die Startzeit von Ines. Gestartet wird – ebenfalls eine Premiere für die männlichen Fahrer der Equipe – von einer Zeitfahrrampe hinunter. Der Sprecher sagt jeden Fahrer einzeln an, alle Augen der Zuschauer sind gebannt bei jedem einzelnen Fahrer.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/04_Startrampe_Zeitfahren.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1463  aligncenter" title="04_Startrampe_Zeitfahren" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/04_Startrampe_Zeitfahren-1024x758.jpg" alt="" width="567" height="419" /></a></p>
<p>„Dort oben zu stehen kenne ich,“ sagt Ines hinterher, „aber es ist immer wieder aufregend, 2 Meter über dem Asphalt zu stehen, der Helfer hält das Bike – vor dir tickt die Zeit runter – du bist ganz allein – und dann geht es los!“</p>
<p>Haben die Rennfahrer die Hirschhalde hinter sich gebracht, heißt es Zähne zusammenbeißen: Es folgt eine fast gerades, leicht abschüssiges Strück – nur unterbrochen durch einen Kreisverkehr – zur Wendemarke.</p>
<p>Als Lars sich fertig macht, ist einige Minuten vor ihm schon Heiko auf die Strecke gegangen. Heiko hatte sich seinen Triathlon-Aufsatz an das Rennrad montiert: „Beim Streckentest heute morgen musste ich staunen, welche enromen Vorteile die aerodynamische Position eines Zeitfahrers gegenüber der klassischen Rennrad-Untenlenkerposition hat.“, sagt Lars. „Ich fuhr mit 44 km/h und fand das schon schnell – bis Heiko mich mühelos kurbelnd auf seinem Trialenker liegend ganz locker überholt hatte!“</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/05_Lars_Reisberg.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1464  aligncenter" title="05_Lars_Reisberg" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/05_Lars_Reisberg-1024x869.jpg" alt="" width="570" height="483" /></a></p>
<p>Lars geht 16:38 Uhr auf die Strecke, Ines ist da schon auf dem Rückweg, Heiko fast schon auf der Hirschhalde.</p>
<p>Als Ines schließlich nach rund 28 Minuten wieder im Ziel ist, braucht sie erst einmal ein paar Minuten, um wieder reden zu können. Ein Einzelzeitfahrer – das ist Vollgas vom ersten bis zum letzten Meter.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/06_Ines_im_Ziel.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1465  aligncenter" title="06_Ines_im_Ziel" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/06_Ines_im_Ziel-1024x722.jpg" alt="" width="570" height="401" /></a></p>
<p>„Der Gegenwind hinter dem ersten Berg ist mörderisch!“, bringt sie hervor. „Du denkst, du stehst – und dabei hast du 40 km/h drauf.“</p>
<p>An der Wendemarke bremsen alle Fahrer kurz herunter, werden über einen kleinen Parkplatz geführt und gehen auf die selbe Strecke wieder zurück. Psychlogisch sicher ein Vorteil: Man weiß, man hat die Hälfte hinter sich. Taktisch ebenfalls: Was nun kommt, sollte keine Überraschung mehr sein.</p>
<p>Auch Heiko gibt auf den letzten Metern alles und fährt mit einer 27er-Zeit durch den Rothaus-Zielbogen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/07_Zielsprint_Heiko.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1466  aligncenter" title="07_Zielsprint_Heiko" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/07_Zielsprint_Heiko-1024x640.jpg" alt="" width="572" height="357" /></a></p>
<p>„Wahnsinn!“, sagt er nach dem Rennen: „Auf der Rückfahrt bläst der Wind richtig schön von hinten.“ Es geht nach der Wendemarke wiederum knappe 5 Kilometer leicht schlängelnd, aber ohne großartige Kurven, geradeaus – und leicht bergan. Hier gilt es für die Fahrer, eine konstant hohe Geschwindigkeit zu halten, ohne dabei die Steigung zu unterschätzen.</p>
<p>Oben auf der Hirschhalde angekommen folgt der Lohn: Eine kurze, aber knackige Abfahrt, auf der die Schnellsten bis zu 70 km/h schnell werden können. Wer hier oben keine Körner mehr hat und nur rollen lassen kann, der wird allerdings kaum über die 65 hinaus kommen.</p>
<p>„Der reine Horror war das!“, konstatiert Lars, der kurz hinter Heiko ebenfalls eine 27er-Zeit heruasfahren konnte: „Mich haben 4 Jungs überholt – alles Zeitfahrmaschinen, TT-Suits und Zeitfahrhelme – aber mit einem Überschuss, dass mir schwindelig wurde!“</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/08_Lars_im_Ziel.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1467  aligncenter" title="08_Lars_im_Ziel" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/08_Lars_im_Ziel-880x1024.jpg" alt="" width="570" height="663" /></a></p>
<p>Der RiderMan ist eines der wenigen Zeitfahr-Events Deutschlands, und so gehen neben den Rennradfahrern, die alle 3 Etappen des RiderMan fahren, auch jede Menge Zeitfahrspezialisten nur an diesem Freitag an den Start.</p>
<p>Unter ihnen findet sich der amtierende Deutsche Meister in der Mitteldistanz, ein Weltmeister der Masters-Klasse, der letztjährige Zehnte des Iron-Man auf Hawaii und einige Cracks, die von großen Firmen mit Profimaterial gesponsort werden. Keine Chance gegen solche Jungs – interessant ist es allemal.</p>
<p>Um 17:43 Uhr schließlich – die drei Anderen sind schon längst im Ziel – ist die Startzeit von Nico. Auch für ihn ist es der erste Start von einer Zeitfahr-Rampe, den er aber ohne Probleme meistert.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/09_Nico_Rampe-Zeitfahren.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1468  aligncenter" title="09_Nico_Rampe-Zeitfahren" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/09_Nico_Rampe-Zeitfahren-1024x825.jpg" alt="" width="571" height="459" /></a></p>
<p>„Ich bin ohne große Ambitionen und nicht sonderlich fit ins Rennen gegangen“, sagt er hinterher: „So kurzfristig dem Team zugesagt, das ging jobmäßig, aber zum Trainieren war keine Zeit mehr.“</p>
<p>Als Nico auf die Strecke geht, startet er inmitten der Titelaspiranten. Oben auf der Rampe reiht sich ein Zeitfahrschlitten an den nächsten: Cervélo P3, Scott Plasma, ein pfeilschneller Feuerstuhl von Focus, Trek und wie sie alle heißen – muskelbepackte Supermänner in ihren Star Wars-Helmen. Hier findet unter anderem auch eine Materialschlacht statt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/10_Nico_Tiderman.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1469  aligncenter" title="10_Nico_Tiderman" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/10_Nico_Tiderman-1024x692.jpg" alt="" width="571" height="386" /></a></p>
<p>Der Kurs selbst ist mit 16 Kilometern genau richtig abgesteckt: Die Strecke ist kurz genug, dass man getrost von Anfang bis Ende volle Power gehen kann, aber durch die Steigungen (und den Wind) auch selektiv genug, um auch der Taktik eine gewisse Bedeutung zukommen zu lassen.</p>
<p>Nico haut richtig rein und wird am Ende mit 26 Minuten die beste Zeit aller vier Rennfahrer der Equipe SunClass errungen haben. Bei seinem Zielsprint steht die gesamte Equipe am Einlauf und jubelt &#8211; alle Fahrer sicher im Ziel. Das ist das wichtigste!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/11_Zielsprint_Riderman_Nico.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1472  aligncenter" title="11_Zielsprint_Riderman_Nico" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/11_Zielsprint_Riderman_Nico-1024x677.jpg" alt="" width="572" height="378" /></a></p>
<p>Beim Zieltalk bespricht das Team die Eindrücke und Erfahrungen: „Ich habe gehaushaltet“, sagt Lars, „Denn immerhin haben wir morgen und übermorgen noch suprschwere Straßenrennen mit jeweils über 1.000 Höhenmetern – für heute will ich einfach nur eine Platzierung im Mittelfeld.“</p>
<p>Heiko pflichtet ihm bei: „Gegen die Zeitfahrspezialisten die nur den Freitag fahren und extra angereist sind, haben wir sowieso keine Chance – mich haben ein paar Jungs überholt, da dachte ich, ich bin mit gezogenen Bremsen unterwegs!“</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/11_Lars_Heiko.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1471  aligncenter" title="11_Lars_Heiko" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/11_Lars_Heiko-1024x715.jpg" alt="" width="568" height="397" /></a></p>
<p>Auch Ines ist nicht ganz zufrieden: „Ein paar von den Damen waren superschnell unterwegs – ich hatte eine genau vor mir, habe sie fixiert und echt alles gegeben – aber keine Chance! Die Zeitfahrer sind echt dermaßen stark, da hast du mit einem normalen Rennrad keine Chance.“</p>
<p>Nico hat gut lachen: Am Ende wird er auf Platz 277 (von 415) der Tageswertung Männer stehen und damit das beste Ergebnis des Teams eingefahren haben. „Keine Ahnung, warum ich so schnell unterwegs war – aber der Fakt, dass ich selbst mit einem hohen 36er-Schnitt nichtmal in die bessere Hälfte aller Teilnehmer gefahren bin, beweist die hohe Leistungsdichte und das Niveau des Wettbewerbs heute.“</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/11_Im_Ziel.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="aligncenter" title="11_Im_Ziel" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/11_Im_Ziel-1024x758.jpg" alt="" width="571" height="423" /></a></p>
<p>Heiko wird auf Platz 318 folgen, Lars ist enttäuscht über Rang 332: „Hier sind so viele richtig alte Rennfahrer am Start (was ich super finde, denn Hut ab, die sehen richtig fit aus!), dass ich wirklich gedacht hatte, in die Mitte fahren zu können – jetzt aber nur 83 Plätze besser als der Schlechteste und 332 Plätze hinter dem Besten zu sein, das ist wirklich hart.“</p>
<p>Ines fährt auf Rang 20 (von 41) der Damenwertung und ist von ihrem Ergebnis überzeugt: „Dennoch, ich war schockiert von der Stärke der Teilnehmerinnen – dieses hohe Niveau hatte ich bei einem Jedemann-Wettbewerb nicht erwartet. Die haben hier schon längst Lizenzniveau!“</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/12_Zieltalk.jpg" rel="shadowbox[post-1458];player=img;"><img class="size-large wp-image-1473  aligncenter" title="12_Zieltalk" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/12_Zieltalk-1024x767.jpg" alt="" width="569" height="435" /></a></p>
<p>Allerdings darf die Equipe sich nicht grämen: Gegen Weltmeister und Iron-Men zu verlieren, ist keine Schande.</p>
<p>Abgerechnet wird am Schluss – und da die Zeitfahrcracks nicht die gesamten 3 Etappen mitfahren, kann die Platzierung beim morgigen ersten Straßenrennen schon ganz anders aussehen. Zumal der Rennradgott Regen versprochen hat.<br />
<em></em><a href="´http://www.sunclass-radsport.de/index.php/2011/09/01/mitmachen-gewinnen-2/"><img class="aligncenter size-full wp-image-1447" title="T-Shirt_gewinnspiel_klein" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2011/09/T-Shirt_gewinnspiel_klein.jpg" alt="" width="613" height="230" /></a></p>
<p><a href="http://www.sunclass-solar.de" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-304" title="teaser_sunclass" src="http://www.sunclass-radsport.de/wp-content/uploads/2010/07/teaser_sunclass.jpg" alt="" width="633" height="136" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
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