Die Rennen

Radsport ist Leidenschaft – am liebsten bei Rennen ausgelebt.


Tour d´Energie

Göttingen, 8. Mai 2011

Tour d´Energie von den Terrassen


Die vergleichsweise kurze Renndistanz von 84 Kilometern sollte keiner unterschätzen – immerhin war die Tour d´Energie mal ein richtiges Profirennen (und wird es hoffentlich auch wieder).

Sehr selektiv geht es über den „Hohen Hagen“ und bei Hemeln auf einer nicht weniger als 6 Kilometer langen Rampe tief in den Bramwald. Das Feld wird spätestens am ersten Anstieg gesprengt werden, prophezeien die Kenner, am zweiten Anstieg wird es zerstört, sagen die Gescheiterten.

Trösten kann darüber kaum hinweg, dass der Start auf 140 Höhenmetern in den Zieteterrassen beginnt und auch nicht, dass es nach dem Bramwald die letzten 25 Kilometer stetig bergab geht: Denn hier werden die Rennradfahrer versuchen, die durch die Steigungen gerissenen Löcher wieder zu schließen.

Spannung pur.


Zwenkau bei Leipzig, 12. Juni 2011

Neuseen-Classics


„Rund um die Braunkohle“ heißt das Motto und scheinbar gibt es da Einiges zu sehen: Immerhin haben die Organisatoren eine 145 Kilometer lange Schleife durch das ehemalige Braunkohletagebau-Gebiet im Südwesten Leipzigs gelegt.

Zwar weist das Höhenprofil “nur” 516 absolute Höhenmeter aus – aber das sagt nicht viel, denn diese verteilen sich auf sehr viele kleine, fiese, zermürbende Anstiege und Rampen.

Auch dürfte das Wetter wieder einen entscheidenen Beitrag liefern, denn wenn es ein extrem heißer Sommertag wird, was im Juni schon möglich ist, wird die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit (und damit die Frage ob oder ob man nicht an der Verpflegung stoppen soll) entscheidend sein. Ist es windig, kann das im schlimmsten Fall bedeuten: 70 km gegen den Wind. Und hier zählen Teamarbeit und Glück beim Erwischen einer guten Gruppe.


Bochum, 31. Juli 2011

Sparkassen-Giro

Ein lupenreines Kriterium wird die Equipe SunClass in Bochum fahren. Es sind 4 Runden mit jeweils 25 Kilometern auf einem Stadtkurs durch die Ruhrpott-Metropole zu absolvieren.

Das heißt: Pflastersteinpassagen (Vorsicht bei Regen!) und enge Kurven durch winklige Gassen. Sturzgefahr inklusive, vor allem auf der Königsallee, deren gerader, langer Verlauf und nicht zuletzt die elektrisierenden Menschenmassen zum Sprinten verleiten wird, werden wohl für einige haarige Situationen sorgen.


Nürburgring, 20. August 2011

24 Stunden Rad am Ring

Einer der beiden Saison-Höhepunkte für das Team SunClass. Im 4er-Team gehen Lars, Swantje, Steven und Heiko an den Start, sich einen ganzen Tag lang der „Grünen Hölle“ zu stellen.

Und dabei werden sie Einiges leisten müssen: Die knapp 25 Kilometer lange Runde über die legendäre Nordschleife hält fiese 1.000 Höhenmeter bereit – die Abfahrten sind berüchtigt. So erreichen Spitzenfahrer im „Fuchsbau“ bis zu 100 km/h. Allein das mächtige Höhenprofil macht schon Angst.

Gestartet wird um 9 Uhr in der Frühe, das Rennen endet am nächsten Tag um 9 Uhr. Entscheidend wird neben reibungslosen Übergaben vor allem das Nachtfahren sein und die Fähigkeit, auch bei völliger Dunkelheit mit spärlichster Beleuchtung konstant hohe Rundenzeiten zu produzieren.

Nicht zu vergessen die Versorgung mit ausreichend Nahrung und Flüssigkeit – „Rad am Ring“ für die ganz Harten. Und das Team SunClass ist dabei.

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Hamburg, 20. August 2011

Cyclassics

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Das „Hausrennen“ der Equipe SunClass wird – weil gleichzeitig das 24-Stunden-Rennen stattfindet – in diesem Jahr von den betagteren Mitgliedern unseres Teams gefahren. Sorry Jungs …

Zusammen mit dem Gewinner des Gewinnspiels aus 2010 – Frank Rasch – werden Jan und Florian auf der 100 km-Runde Flagge zeigen und mit unseren Trikots für die Power der Erneuerbaren Energien werben – auch wenn ihnen der Spaß am Anstieg des Falckenstein in diesem Jahr erspart bleiben wird.



Nürnberg, 4. September 2011

Rund um die Nürnberger Altstadt


„Das wird weh tun!“, sagen die, die Nürnberg kennen. Anstiege im mittleren zweistelligen Bereich, enge Gassen, lange Rampen – im Frankenland wird es heiß diesen September, wenn es wieder tausende Jedermänner in die Berge treibt.

100 Kilometer wird die Runde lang sein und erste Recherchen in Google Maps ergeben: Ehrfurcht. Es ist fraglich, wie müde die Fahrer im September – nach immerhin 7 bis 8 Rennen im German Cycling Cup – sein werden, um auch in Nürnberg Bestzeiten zu fahren.

Wichtig könnte auch hier wieder das Wetter werden – wenn es ein durchwachsener September wird kann gerade das rutschige Pflaster der Altstadt manche risikobereite Aufholjagd zunichte machen – Augen auf!, heißt es auf den rasanten Abfahrten, denn hier sollte man es nur bei absoluter Trockenheit rollen lassen.


Rothaus, 16. September 2011

Rothaus RiderMan

Der RiderMan ist für Einige Rennfahrer im Radteam SunClass der wahre Höhepunkt im Kalender – immerhin ist dies das einzige Etappenrennen des GCC.

An 3 Tagen geht es in 3 Disziplinen heiß her beim südlichsten der Rennen. Ein höchst anspruchsvolles Zeitfahren – keine 20 Kilometer lang – stellt die Fähigkeiten jedes Einzelnen beim Kampf gegen die Uhr auf die Probe. Der Freitag wird belohnen, wer souverän die Untenlenkerposition beherrrscht oder besser noch, einen Tria-Aufsatz fährt.

Der Samstag steht im Zeichen eines kurzen, aber selektiven Rundkurses, der das Peloton von Bad Dürrheim aus rund um Hüfingen und Donaueschingen in die Berge schickt. Zwei heftige Anstiege hat der nur 16 Kilometer lange Kurs zu bieten. Höhenmeter, die den Fahrern am Folgetag in den Knochen stecken werden. Denn wer sich beim Zeitfahren zu sehr verausgabt hat, wird Probleme bekommen.

Auch der zweite Tag sorgt für Schweigen im Walde, angesichts des mächtigen Höhenprofils: Die Gesamtmeter mag man sich gar nicht ausrechnen wollen, geht es doch nach 4 anfänglichen „kleinen“ Anstiegen mit „nur“ jeweils 300 bis 300 Höhenmetern eine massive Rampe bis auf 1.000 Meter über Null hinauf. Und damit nicht genug …

Der dritte und letzte Tag ist das lange Straßenrennen. Die ersten 20 Kilometer auf unveränderter Strecke vom Vortag, geht es ab Bräunlingen dann allerdings in den Anstieg aus der Schlucht bei Hammereisenbach. Und diese Höhenmeter werden garantiert weh tun.

Wir sind sehr gespannt, wie unsere Abordnung an diesen drei Tagen performen wird: Eine Extraportion Power-Gels und ein Wellnesspaket mit Sauna und Massage inklusive.



Münster, 3. Oktober 2011

Sparkassen Münsterland.Giro

Der German Cycling Cup endet traditionell mit dem Münsterland.Giro, der wiederum traditionell am Tag der Deutschen Einheit ausgetragen wird.

Schon im letzten Jahr brachte der sehr lange und damals hügelige Kurs die Equipe SunClass an ihre Leistungsgrenze – nicht zuletzt des stetig blasenden Windes wegen.

Ging es 2010 allerdings Höhenmeter-technisch noch erträglich in den Westen Münsters, hat die Streckenleitung in diesem Jahr die Strecke in den Norden gelegt: Und damit in nen nahe gelegenen Teutoburger Wald, dessen Anstiege gleich mehrmals gefahren werden müssen.