Wir hatten Euch gebeten, uns Vorschläge für den Namen unserer Rad am Ring-Dookumentation zu schicken – und später, aus den drei Favoriten Euren Supernamen auszuwählen. Die Frist ist abgelaufen, Danke für jedes Vote und hier ist er nun, der offizielle Name unseres ersten Equipe SunClass-Filmes:

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Herzlichen Glückwunsch erst einmal an unseren Leser Lutger – Du hast ein original SunClass-Equipe-Trikot der Saison 2011 gewonnen. Stefan und Sven, die die beiden anderen Vorschläge, die in die engere Wahl gekommen sind, bekommen das “Retro-Trikot” der Saison 2010 – UND eine DVD des fertigen Filmes.

Timo Albrecht und sein Team sind noch fleißig in der Post-Production. Der Film wird wohl leider doch nicht bis Weihnachten fertig werden - Neben dem reinen Bildschnitt und der Ton-Bearbeitung stellt sich gerade die Auswahl der Begleitmusik als Herausforderung dar. Aber wer weiß – vielleicht sorgt der neue Name “Punchline” für die nötige Inspiration unserer Filmschaffenden. Und für Euch vielleicht genau die richtige Idee für die alljährliche Weihnachtsgeschenke-Wechselarie.

Seid gespannt!

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Noch steht der Rennkalender für die Equipe nicht komplett – wie die Teamleitung aber bekannt gibt, wird SunClass im nächsten Jahr vor allem bei internationalen Rennen antreten: Bereits jetzt sind Startplätze beim Gran Fondo New York gesichert.

Hierzu Lars Reisberg, Fahrer der Equipe: “In der großartigsten Stadt der Welt vor einer solch atemberaubenden Kulisse wie der Skyline Manhattan anzutreten, wird sicherlich das Highlight werden – dass die Strecke mit 170 Kilometern und 4 schweren Anstiegen kein Sonntagsausflug wird, steht jetzt schon fest!”

Ebenfalls gebucht sind Startplätze für 3 Fahrer beim Dreiländergiro in Österreich: “Italien ist für die Marke SunClass und unsere Solarmodule ein wichtiger Markt, ” bestätigt Hauptsponsor Sten Richter, “weshalb wir gerade im Dreiländergiro eine schöne Möglichkeit sehen, diese Wichtigkeit zu dokumentieren.” Die Fahrer freuen sich vor allem auf den Passo dello Stelvio – oder Stilfser Joch genannt – den mit über 2.700 Metern höchsten Straßenpass Italiens und mithin einer der schwersten und atemberaubendsten Pässe der Welt.

Nicht fehlen darf im Kalender natürlich Rad am Ring auf der Nordschleife: “Wir haben noch eine Rechnung mit dieser Strecke offen!”, sagt Heiko Kromm mit einem Augenzwinkern. Dass das Zweierteam in 2011 hier zwiegespalten ob des eingefahrenen Ergebnisses ist, ist kein Geheimnis. “Wir treten nächstes Jahr mit drei Zweierteams an – und geben alles!”, verspricht er. Es wird mehr Platz in der Box geben, eine verdoppelte Betreueranzahl und eine generell verbesserte Vorbereitung: “Die Erfahrungen aus 2011 sind sehr wertvoll und hilfreich, um 2012 eine Bestleistung abzuliefern.”

Schon jetzt freuen sich alle Teammitglieder auf das Comeback von Swantje, die sich nach ihrem schweren Trainingsunfall und einer langen Rekonvaleszenzphase wieder fit und stark fühlt. “Ich freue mich ganz besonders, wieder das SunClass-Trikot überstreifen und für die Equipe reintreten zu können – ich fühle mich fit und stark und kann es kaum erwarten, wieder richtig Gas geben zu können!”, sagt sie und lächelt – ganz so, als wäre nichts geschehen. (Ein ausführliches Interview mit Swantje folgt in Kürze.)

Es wird kaum bei nur drei Renneinsätzen bleiben – welche Leckerbissen noch auf die Fahrer der Equipe – und damit Euch Lesern unseres Blogs – bleiben, verraten wir, sobald es weitere spruchreife Buchungen gibt.

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Die Equipe SunClass würde es nicht ohne das Engagement des Hauptsponsors geben. Jetzt, wo die aktive Saison vorbei ist, haben wir Zeit gefunden, uns mit dem Geschäftsführer der SHG GmbH, Sten Richter, zu treffen, um ihm einige Fragen zu Radsport, Solarmodulen und seinen Gründen für das Engagement im Rennradsport zu fragen.

Herr Richter, erst einmal herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen zweiten Saison Ihres Radsport-Teams. Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf, wenn Sie an das Team denken?

Nun, zunächst gebührt der Glückwunsch ja den Fahrerinnen und Fahrern, schließlich haben die sich durch die harten Kilometer gekämpft. Aber wenn ich an das Team denke, so freut es mich einfach sehr, dass wir die Marke SunClass im Fahrerfeld etablieren konnten – und das nun schon im zweiten Jahr. Immer wenn ich die schicken Trikots im Solarzellen-Design mit unserem Logo sehe, bin ich sehr stolz.

Was hat Sie als Unternehmer dazu bewogen, in ein Rennrad-Team zu investieren?

Für unsere Firma und SunClass war 2010 ein Schlüsseljahr: Wir mussten eine Entscheidung treffen, wie wir mit dem – natürlich begrenzten – Werbebudget umgehen wollen. Mir war dabei von Anfang an am wichtigsten, dass jedwede Werbemaßnahme die Eigenschaften unserer Produkte widerspiegeln musste. Unsere Solarmodule sind Hochleistungsmodule von bester Qualität. Und diese Kernwerte – Höchstleistung, Verlässlichkeit und Ausdauer – können durch sportliche Leistungen sehr gut unterstrichen und transportiert werden. Nach unserer ersten Rennrad-Aktion 2010 bei den Cyclassics mit dem angeblichen revolutionären Solar-Trikot-Stoff und dem super Feedback bot es sich einfach an, mit dem Team weiterzumachen.

Welche Ziele geben Sie als Sponsor vor?

Ich halte mich weitgehend aus den taktischen Planungen des Teams heraus. Es ist eher so, dass das Team seine Möglichkeiten auslotet, sich selbst Ziele setzt, diese dann mit uns bespricht und wir ausloten, wie wir das Team unterstützen können. Aber es gibt keine Vorgaben, was Siege oder dergleichen angeht: Die Equipe SunClass ist ein Jedermann-Team und wenn die Jungs ihr bestes geben, ist das schon Sieg genug.

Wie verfolgen Sie die Renneinsätze?

Ich erfahre eigentlich auch nur hinterher – wenn ich den Blog lese – wie es gelaufen ist. Das lese ich natürlich sehr aufmerksam und gespannt. Dabei fasziniert mich immer wieder, wie professionell es da anscheinend bei den Jedermännern zugeht und wie hart der Kampf um die Sekunden dann am Ende doch ist. Beim Lesen könnte man meinen, man sei bei den Profis.

Bekommen Sie Rückmeldungen von Ihren Kunden, was Ihr Engagement im Sport angeht?

Ja, natürlich! Wir bekommen Emails wenn das Team wieder ein Rennen absolviert hat und freuen uns über zahlreiche Zusprüche unserer Kunden die sich mit uns für das Team begeistern.

Also funktioniert es. Was ist Ihr Lieblingsmoment der Rennrad-Equipe 2011?

Ich fand und finde auch immer noch das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring am spannendsten. Es ist mir kaum vorstellbar, alleine 24 Stunden lang Rennrad zu fahren. Dann aber auf diesem, wohl sehr harten Kurs mit den Steigungen Bergen, das fand ich richtig interessant zu lesen.

Es wird hierzu ja auch einen Dokumentarfilm geben …

… oh ja, darauf freue ich mich ganz besonders! Timo Albrecht ist ein sehr talentierter junger Filmemacher, der schon den Film über die Produktion unserer SunClass-Solarmodule „Made in Germany“ gedreht hat. Ich bin schon sehr gespannt, wie der Rad-am-Ring-Film aussehen wird. Selbst beim Voting meine Stimme abgegeben habe ich noch nicht – aber das hole ich gleich mal nach …

Platz 23 in der Gesamtwertung des German Cycling Cup – für SunClass ein Erfolg.

Ja sicher, bei 399 angemeldeten Teams ist das ein ganz toller Erfolg! Ich weiß noch Anfang 2011, als sie meinten, dass die Top 50 richtig klasse wären – und nun das. Es freut mich sehr für alle, dass sie eine solch tolle Platzierung hinbekommen haben.

SunClass Radsport im nächsten Jahr – wird es weiter gehen?

Sicher machen wir weiter! Mehr will ich noch nicht verraten, aber das Team wird weiter Rennen fahren und die Solar-Trikots im Feld präsentieren. So wie ich das sehe, haben wir noch eine Rechnung mit dem Nürburgring offen und einige weitere, sehr interessante Events im Auge. Da will ich noch nicht zu viel verraten, aber ich bin mir sicher, wie werden in der nächsten Saison einige spannende Aktionen starten.

Fahren Sie selbst Rennrad, vielleicht auch mal mit dem Team zusammen?

(schmunzelt) Nein, das überlasse ich mal lieber den Jungs. Ich fahre sehr gern Mountainbike und Crossbike, dann aber eher auf Strecken und Streckenlängen, die man Sonntagnachmittags abradeln kann – die Sättel der Rennräder sehen auch nicht wirklich nach bequemer Ausfahrt aus. Das sollen mal lieber die Jungs machen.

Herr Richter, vielen Dank für das Gespräch – und vielen Dank für Ihr Engagement im Sport!

Sehr gern, ich habe zu danken.

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